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[San Diego / Relaunch] PCL Lexa Griffin

Lt. Lexa Griffin

OPS-Offizier U.S.S. San Diego

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Tuesday, January 28th 2020, 3:36am

Persönliches Computerlogbuch des Leitenden OPS-Offiziers
Lieutenant Lexa Griffin
U.S.S. San Diego:

Es ist nur wenige Tage her, dass einige Crewmitglieder an Bord der San Diego behaupteten Geister zu sehen. Geister in Form von toten Verwandten. "Geister" die sich später als eine unbekannte Rasse herausstellten, welche beinahe unser Schiff übernommen hätten und dafür sorgten, dass Commander Kurland weiterhin im Koma liegt, während die Mediziner vor einem Rätsel stehen.
Es passt nur zu gut zu diesem Schiff, dass wir heute nicht nur auf mutmaßliche sondern auf tatsächliche Geister treffen sollten. Auf mehr als eine Art.

Ich begann den Tag in der Messhall beim Frühstück mit Clarke, die genauso rat- und hilflos schien wie das restliche medizinische Team. Commander Griffin hatte zwar eine erste Therapieoption entwickelt, aber inwieweit diese praktisch helfen würde konnte noch niemand voraussehen. Bis dahin blieb uns allen nichts Anderes übrig als zu hoffen und zu irgendwelchen Göttern zu beten, dass der Commander bald wieder auf der Brücke sein würde.
Nicht nur der Stuhl des ersten Offiziers, auch die restliche Brücke wirkte ohne den immer gut gelaunten Kurland sehr leer - was heute auch daran gelegen haben mag, dass Captain Paris etwas verschlief und niemand auf der Brücke bereits oder willens schien in seiner Abwesenheit das Kommando zu übernehmen.
Der Kommandostab momentan war verzwickt. Commander Georgiou hatte gemeinsam mit Commander Tucker und Commander Griffin den höchsten Rank, letztere wurden allerdings im Maschinenraum und - gerade jetzt - auf der Krankenstation gebraucht.
Dann war da Commander Shashir, den man niemanden als Vorgesetzten wünschen wollte. Und Commander Georgiou... sie mag so anders als ihre Mutter sein, aber auch diese hatte uns anfangs geholfen. Mehr als einmal gerettet. Es war schwer sich eine Terranerin, noch dazu eine Georgiou, als ersten Offizier vorzustellen. Ich beneide den Captain nicht um diese Entscheidung.

Im Gegensatz zu ihrer Mutter allerdings schien diese Georgiou nicht gewillt mit allen Mitteln an Macht & Kontrolle zu gelangen, sodass es auf der Brücke seltsam ruhig war - bis der Captain schließlich eintraf und direkt wieder Richtung Arrestzellen verschwand.
Nach einem sehr kurzen Gespräch mit dem klingonischen Captain und seinen gefangenen Enterteams traf Captain Paris eine "Übereinkunft" mit diesen Klingonen. Wir dürften - unter Zahlung von Zoll durch Blutwein - ihren Raum passieren und würden alle taktischen Daten der Klingonen kriegen, im Gegenzug ließen wir den Captain und seine Crew ziehen.
Als Captain Paris mir befahl den Captain und seine Crew zurückzubeamen sowie den Traktorstrahl zu lösen protestierte ich, aber die Entscheidung stand. Konnte er wirklich so naiv sein? Diese Klingonen hatten uns angegriffen, geentert und versucht uns zu rammen.
Ich weiß nicht ob es am Blutwein lag, aber dieses Mal schienen sie ihre Lektion gelernt zu haben. Direkt nach dem Transport tarnte sich das Schiff und verschwand. Wenigstens eine Sorge weniger.

Wir setzten dann den Kurs auf die mutmaßlichen Koordinaten der Hood fort - Mr. Clark vertrat dabei Lieutenant Keller am Steuer - ehe meine Konsole plötzlich einen Alarm anzeigte. Jemand hatte den Nomad ohne Authorisation gestohlen und offenbar die internen Sensoren manipuliert. Ein Scan der Crew zeigte schnell, dass sicher jemand nicht etwa ein Klingone sondern Commander Georgiou war.
Der Captain wurde laut & wütend, ließ einen Kanal öffnen und befahl Georgiou - die offenbar einen eigenen Aufklärungsflug starten wollte - sofort zurückzukehren. Zu unserer aller Überraschung tat diese das auch nach nur einem Mal Widersprechen.
Während die beide im Bereitschaftsraum die Lage und Georgiou's Verhalten besprachen - offenbar war all das nur ein Test unserer Sicherheitssysteme... schon klar - tauchte plötzlich ein Trümmerfeld auf den Sensoren auf. Aus dem Nichts. Zeitgleich tauchte unser freundlicher Bruder auf der Brücke auf und ich bekam ein sehr schlechtes Gefühl.
Die Sensoren bestätigten, dass es sich um eine Schiff der Sternenflotte handelte - das was davon noch übrig war - und wenig später hatten wir die Gewissheit. Es war die U.S.S. Hood. Lieutenant Hawkins ließ uns unter Warp gehen und wir führten weitere Scans durch, aber das Ergebnis war eindeutig. Die Hüllenzusammensetzung, das Alter, ein Wrackteil mit dem Schiffsnamen.. wir hatten das Ziel unserer Mission gefunden.
Captain Paris und Commander Georgiou kehrten auf die Brücke zurück und es wurde befohlen ein Außenteam zu entsenden. Diese bestand letztlich aus Lieutenant Jaesa Hawkins, Lieutenant Isaac Clark und mir selbst. Aus irgendeinem Grund schien Commander Shashir der Meinung zu sein er müsste uns begleiten und so standen wir zu viert im Transporterraum.

Ein Teil des Schiffes hatte zwar noch minimale Lebenserhaltung, dennoch legten wir alle unseren EVA-Anzüge an und beamten rüber... während Lieutenant Hawkins die Brücke sicherte und dort unter Anderem den Erstkontakt mit einer... interessant aussehenden Rasse namens Hwert herstellen sollte kümmerte ich mich um dem Maschinenraum. Ich hatte mich kaum mit den Spezifikationen des Schiffes vertraut gemacht und sichergestellt, dass der Kern nicht zwei Sekunden später explodieren würde als ich auch schon meinen besten andorianischen Freund hörte, der irgendwas gefunden hatte. Schnell stellte sich heraus, dass dieses "etwas" Vex-Technologie war.
Natürlich begann er sofort zu untersuchen, auch Mr. Clark fand kurz darauf den Weg zu uns während Lieutenant Hawkins den Hwert G'rasst'ui auf die San Diego beamen ließen - offenbar hatte diese MACO tatsächlich gerade erfolgreiche diplomatische Verhandlungen mit einer fremden Rasse durchgeführt.

Aber das hier wäre nicht die San Diego und ihre Crew wenn diese Außenmission so hätte enden sollen. Zunächst einmal sahen wir - das heißt Lieutenant Clark und ich - etwas im Raum rumschweben. Das Aussehen ist schwer zu beschreiben, aber es war definitiv da. Ich feuerte meine Waffe ab, allerdings erfolglos. Lieutenant Clark patrouillierte anschließend leicht panisch durch den Maschinenraum und die anliegenden Sektionen.
Währenddessen tauchte plötzlich ein Klingone auf, der verlangte wir müssten sofort das Schiff verlassen. Ähnlich wie unser Hwert Gast behauptete auch der Klingone sein Schiff sei hier draußen gestrandet.
Nach all den Jahren auf der San Diego habe ich gelernt an Zufälle zu glauben, aber das... es schien selbst für mich und dieses Schiff zuviel des Guten.
Dann tauchte unser Geist wieder auf und in all dem Chaos wurde der Klingone von Lieutenant Clark niedergeschossen. Wenigstens etwas Ruhe... dachten wir.
Während wir den Raum absuchten und auch Lieutenant Hawkins inzwischen den Weg zu uns gefunden hatte, steckte der Andorianer plötzlich seinen Arm in das Vex- Gerät? Ich weiß nicht was genau ihn dazu verleitet haben mag, aber wenige Sekunden später begann er laut zu schreien und konnte seinen Arm nur mit Mühe entfernen. Der Klingone erwachte durch diesen Schrei aus seiner Betäubung und schrie lauter zurück.

Es herrschtes reines Chaos. Wir hatten einen Klingonen, der verlangte wir müssten sofort verschwinden und die Reste der Hood inklusive dieses "Geistes" vernichten, einen Andorianer dessen Arm mit Vex Technologie infiziert war und natürlich den genannten Geist, der uns allen das Leben nicht einfacher machte... eins nach dem anderen. Lieutenant Hawkins griff sich mein Schwert und trennte nach einer sehr kurzen Diskussion den infizierten Arm von Commander Shashir ab, während ich diesen festhielt. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde dass ich in diesem Moment nicht zumindest ein klein wenig grinsen musste.
Der immer arrogante & allwissende Commander Shashir, der ohne irgendwelche Kontrollen oder Tests in ein unbekanntes Gerät greift... und prompt seinen Arm verliert.
Schlimmer jedoch, da wurde zum zweiten Mal in meiner Karriere mein Schwert endlich mal auf einer Außenmission wirklich gebraucht und zum zweiten Mal durfte ich es nicht einmal selber anwenden. Das war der schlimmste Verrat von allen hier.
Nachdem sie das Schwert an der Rüstung des noch immer leicht benommenen Klingonen gereinigt hatte reichte Hawkins mir dann mein Schwert zurück und wir beamten den Commander - ohne seinen Arm - zurück auf die San Diego.

Dann tauchte das Wesen wieder auf und schwebte über der Vex "Konsole". Lieutenant Hawkins befahl nicht zu feuern und Mr. Clark und ich trauten unseren Ohren nicht. Das machte keinerlei Sinn und doch... sie hatte Recht. Dieses Wesen hatte sich nicht aggressiv verhalten, nicht angegriffen und schien tatsächlich... uns etwas zeigen zu wollen?
Lieutenant Hawkins fasste dann ihrerseits in das Vex Gerät und ehe ich ihren Arm herausziehen konnte war es schon wieder vorbei - und sie war nicht infiziert. Hatte dieser Geist uns gerade geholfen?
Was auch immer passiert war, uns blieb nicht viel Zeit. Wir beamten das Gerät und uns vier - inklusive dem Klingonen - zurück auf die San Diego. Kaum dort angekommen erwartete uns schon der Bruder im Transporterraum und wurde prompt vom wütenden Klingonen angefallen. Auch dieser konnte jedoch keine weiteren Antworten aus ihm herausbekommen - vielleicht hatte Commander Georgiou Recht und dies war einer der wenige Fälle wo eine Agoniezelle tatsächlich die beste, die einzige Möglichkeit war an Informationen zu kommen - und kollabierte schließlich.
Wir eilten wir auf die Brücke, wo ich erneut nicht glauben konnte was ich da hörte. Die Sensoren meldeten, dass das Trümmerfeld langsam "verschwand". Nur wenige Augenblicke später gab es keine Spur mehr davon. Offenbar war das hier nur ein "Test" - sowohl der Bruder als auch dieser Geist hatten etwas in dieser Richtung angedeutet - und das einzige Ziel war dieses Vex Gerät zu finden.
Tatsächlich verschwand nicht nur das gesamte Trümmerfeld sondern auch unser klingonischer Gast. Der Hwert hingegen blieb auf der Brücke - offenbar stimmte seine Geschichte und auch er war dieser Täuschung zum Opfer gefallen.

Während der Captain und unser neuester Gast über Passage zu seiner fast 50 Lichtjahre entfernten Heimatwelt verhandelten - für den Moment wollte unser Gast an Bord bleiben und sehen wohin unsere Reise geht - setzten wir den ursprünglichen Kurs fort und beendeten die Schicht.
Ich kann nicht einmal ansatzweise erklären was heute passiert ist, aber eines ist klar: die nächsten Tage & Wochen werden nicht einfacher. Mit jeder Stunde kommen wir den Vex näher und näher und während ich durchaus meine Gründe habe dem zumindest auch ein Stück weit mit Vorfreude entgegen zu sehen haben wir bis dahin mehr als genug mit uns selbst zu tun.
Dieses Schiff braucht - wieder einmal - einen ersten Offizier, unser bester Vex-Experte ist vorerst außer Gefecht gesetzt und der Bruder wird immer mysteriöser. Dazu kommt eine Lieutenant Hawkins die immer noch etwas verbirgt. Ich habe das Gefühl bevor wir uns den Vex stellen können sind all das Probleme, die wir lösen müssen. Und um dieses Logbuch mit einem Wunsch zu beenden... zumindest die nächsten Wochen bitte keine Geister mehr!

=/\= Log Ende.

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”