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Lt. Lexa Griffin

OPS-Offizier U.S.S. San Diego

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wcf.user.option.userOption91: Amicia Georgiou, Taya Vadiye

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Monday, March 9th 2020, 2:01am

Missionslogbuch SD 68199.3 (14.03.2391 / 08.03.2020)

Anwesende: Lt. Cmdr. Aiden Corlsen, Lt. Isaac Clark, Lt. Jaesa Hawkins / Lt. J.G. Sarah Hawkins / Lt. Cmdr. Tasaab Shashir / Outlaw Hadan, Lt. Lexa Griffin / Crewman Taya Vadiye / Lt. Cmdr. Clary Amicia Georgiou / Imperator Philippa Georgiou / Königin Nia
Zeit: 18:10 - 21:10 Uhr
Map(s): rpg_voy4

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Computerlogbuch der San Diego
Amtierender Captain Clary Amicia Georgiou
Sternzeit 68199.1:

Philippa Georgiou in unserer Arrestzelle, alle verletzten Offiziere zurück im Dienst oder auf dem besten Wege dahin, die Tempest mitten in der Aussschlachtungsphase und kurz vor der Zerstörung. Vor etwa einer Stunde schien es als sollte dies unser Tag werden, der Tag der U.S.S. San Diego und ihrer Crew. Der Tag, an dem wir diese Galaxie von dem Schrecken meiner Mutter befreien und uns endlich wieder auf unsere eigentliche Aufgabe hier draußen konzentrieren können.
Seitdem ist viel passiert. Und nichts davon positiv. Wo soll ich nur anfangen? Philippa Georgiou ist entkommen. Wir haben mehr als zehn Crewmitglieder verloren, darunter Scout Hawkins. Hawkins...ich hatte bisher nie den Luxus jemand einen Freund nennen zu können, Jaesa Hawkins ist die erste Person, die ich als eine Freundin bezeichnen würde. Und heute konnte ich nur hilflos mitansehen wie sie den Verlust ihrer Schwester verkraften musste. Meine Mutter hatte mir vieles beigebracht, anderen in Notsituationen oder bei Verlusten beistehen gehörte auf jeden Fall nicht dazu. Und natürlich war auch genau in diesem Moment unser Counselor ausgefallen.

Wir hätten besser aufpassen müssen! Es war einfach anderen die Schuld hierfür zu geben. Lieutenant Clark hätte mehr Sicherheitsoffiziere abstellen müssen und selber nach dem Rechten sehen, die Sicherheit ein stärkeres Auge auf unsere Gäste haben müssen. Aber ich war irgendwie, irgendwann unbemerkt Kommandooffizier geworden und dazu gehörte Verantwortung zu übernehmen. Und es gab mehr als einen Fehler, den ich heute begannen hatte.
Zumindest anfangs jedoch lief alles genau nach Plan. Mehr als das, es lief sogar besser. Während die Brückencrew um den Captain und die Hawkins-Schwestern sich mit meiner Mutter auseinandersetzte hatte Commander Corlsen seinen Plan fast in die Tat umsetzen kann und das Stasisfeld auf der Brücke stand kurz vor der Fertigstellung. Es war ein guter Plan, aber wir redeten hier von Philippa Georgiou. Sollte sie noch einen weiteren Transporter haben oder etwas in dieser Richtung bereits ahnen wäre sie immun gegen diesen Angriff und wir würden uns unsere eigene Crew immobilisieren.
Dann fand ich in der Datenbank etwas das all unsere Probleme lösen könnte. Lieutenant Lexa Griffin hatte und der Rest der Crew hatten während ihrer Zeit im Alpha-Quadrant mit einem sogenannten "Augment" zu tun gehabt und Lieutenant Griffin hatte an einem Prototypen gearbeitet, der solchen Wesen Schaden zufügen könnte. Nach der Versetzung zurück auf die San Diego hatte diese Forschung zwar geruht, aber der Prototyp war mit transferiert worden - und die ersten Feldtests auf der Saratoga waren vielversprechend gewesen. Ich machte also einen Zwischenstopp im Wissenschaftslabor und betrat dann die Brücke.
Zuvor informierte ich den Maschinenraum in zwei Minuten das Statisfeld zu aktivieren, sollte niemand mehr etwas von mir hören.

Tatsächlich jedoch nach wenigen Anlaufschwierigkeiten lief alles perfekt. Nach einem kurzen - und wie immer sinnlosen - Gespräch mit meiner Mutter betrat der frisch genesene Lieutenant Clark die Brücke und wurde sofort an die Wand geschleudert. Generell sah die Brücke schlimmer aus als jedes Schlachtfeld. Ich hatte die Berichte über die Com gehört, aber aus nächster Nähe zu sehen welch pure Kraft meine Mutter mittlerweile besaß, wie sie Phaserfeuer einfach ausweichen konnte als wäre es nichts... es war beängstigend, aber ich würde lügen würde ich sagen ein Teil von mir wäre nicht auch beeindruckt gewesen. Aber es war Zeit das zu beenden. Ich befahl allen sich zurückzuziehen, Lieutenant Hawkins jedoch weigerte sich und hielt stattdessen meine Mutter fest um mir einen direkten Schuss zu ermöglichen... Hawkins war die letzte, die ich verletzen wollte aber die Zeit drängte und so feuerte ich.
Meine Mutter war sofort bewusstlos, Lieutenant Hawkins bleib kurz benommen liegen, raffte sich dann jedoch wieder auf. Kaum war das ausgestanden aktivierte sich das Stasisfeld. Wäre die Lage nicht so dramatisch gewesen hätte ich lachen müssen. Ich ließ das Feld deaktivieren und rief die Krankenstation, die Mediziner begannen sofort mit ihren Behandlungen.
Doktor Vadiye schien besonders von Lieutenant Clark genervt, den sie gerade erst aus dem Koma erweckt hatte und nun schon wieder behandeln musste. Clark und der Großteil der Brückencrew - darunter auch die beiden Lieutenant Hawkins - konnten ihren Dienst sofort fortsetzen, Captain Paris dagegen war schwerer verletzt worden und musste auf der Krankenstation weiter behandelt werden. Ich hatte also abermals das Kommando inne, gerade jetzt. Gerade in dieser Situation.
Während die Mediziner sich um die Verletzten kümmerten und die Ingenieure begannen die schwer beschädigte Brücke - mehr als einmal brachen sogar Feuer aus und wir standen kurz davor die Brücke evakuieren zu müssen - wieder instand zu setzen hatte Mr. Clark deutliche Probleme damit meine Mutter abzuführen. Er half ihr tatsächlich auf und wollte, dass sie selbst zur Arrestzelle geht... etwas dass er bald bereute, als sie ihn schlug. Für einen kurzen Augenblick wollte ich ihn tadeln, wie ein Sicherheitschef so unfähig sein kann, dann jedoch sah ich meine Chance und schlug meine Mutter selbst nieder. Das war es Wert gewesen. Sicherheitshalber ließ ich sie dann allerdings von Hawkins bewusstlos abführen, kurz darauf war sie in der Zelle gesichert und von zehn Sicherheitsoffizieren umstellt.
Nachdem die Brücke halbwegs gesichert war und ich die Lage mit Lieutenant Griffin an Bord der Tempest besprochen hatte zog ich mich in "meinen" Raum zurück um über die nächsten Schritte nachzudenken.

Lange gönnte mir die Crew allerdings nicht, ehe ich wieder auf die Brücke gerufen und direkt mit "Amtierender Captain auf der Brücke" empfangen wurde. Ich hoffe Mr. Corlsen hat meine Reaktion darauf verstanden. Ich mag momentan dieses Schiff kommandieren, aber das war nie mein Anspruch. Ich bin bereit in jeder Rolle zu helfen in der ich gebraucht werde, aber das hier ist Captain Paris' Schiff. Wie auch immer, ein sehr von sich selbst überzeugter "Hadan" rief uns und wollte uns etwas für unsere "Selbstmordmission" gegen die Vex anbieten. Es dauerte eine Weile, aber als er den Namen Lightwood erwähnte wurde mir klar um wen es sich hier handeln musste; um den Händler, mit dem Captain Paris schon mehrmals erfolgreich verhandelt hatte. Ich ließ ihn also an Bord beamen und von Mr. Clark auf die Brücke führen.
Ich hätte auf meine Intuition hören sollen! Von dem Moment an wo ich die Visage dieses Söldners auf dem Schirm sah wurde mir schlecht... aber er hatte wichtige Güter und behauptete für die Kynsam zu arbeiten. Also ließ ihn ihn gewähren. Stattdessen hätte ich ihn einsperren und sein Schiff untersuchen sollen... dafür war es jetzt zu spät. Er bot uns jedenfalls Energiekristalle für unsere Anti-Vex Waffen an, im Namen der Kynsam. Unsere eigene Minenoperationen mit den Azgeda lief eher schleppend und wir konnten jeden Kristall brauchen. Alles was die Kynsam im Gegenzug erwarteteten war, dass wir die Vex ein für alle Mal besiegten - was wir sowieso vorhatten. Und eine Mahlzeit sowie ein Bad für sich selbst... was er auf jeden Fall dringend nötig hatte. Also ließen wir ihn seine Fracht an Bord beamen, während die Ingenieure sein Schiff warteten.
Auch machte er uns erneut klar, dass die Azgeda nicht besonders gut auf meine Mutter und die Tempest zu sprechen waren, entsprechend irritiert war er, als er meinen Namen hörte. Nicht, dass ich überrascht war.
Der Transport war kurz darauf abgeschlossen und auch unser Team auf der Tempest hatte seine Tagesaufgaben geschafft, sodass ich Lieutenant Griffin und ihr Team zurückbeamen ließ.

Der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass sich Lieutenant Clark offiziell über den Einsatz von Betäubungsgas durch Lieutenant Scout Hawkins in der Arrestzelle beschwert hat. Streng nach Vorschrift gesehen mag er recht haben und so ein Einsatz ist durch nichts zu rechtfertigen, aber wir redeten hier von Philippa Georgiou, einer der gefährlichsten und manipulativsten Personen, die diese Galaxie je gesehen hat. Was mich zum nächsten Punkt führte. Ich rief Lieutenant Jaesa Hawkins zu mir und bat sie darum eine Agoniezelle von der Tempest zu bergen, damit wir meine Mutter... sicherer verwahren können. Lieutenant Hawkins allerdings kannte mich besser als ich dachte und wusste, dass das nur ein Teil der Wahrheit war. Dass es mir mindestens genauso darum ging meine Mutter leiden zu sehen wie sie uns alle hatte leiden lassen. Lieutenant Hawkins jedenfalls verweigerte den Befehl und schlug stattdessen vor eine etherianische Statiskammern nachzubauen, in welcher wir Philippa Georgiou bis zur Rückkehr in den Alpha-Quadranten verwahren könnten.
Und am Ende konnte sie mich überzeugen, sie sollte alles Weitere veranlassen während Mr. Clark zu jeder Zeit mindestens zehn Wachen rund um den Sicherheitsbereich postieren sollte. Hätte ich gewusst was wenig später dort unten passieren würde...in welches Schicksal ich diese zehn Offiziere schickte...
Königin Nia jedenfalls war alles Andere als erfreut und verlangte eine Erklärung, wieso wir die Tempest nicht schon lange zerstört hatten. Ich ließ Hadan zurück auf die Brücke bringen, aber auch er hatte keine Erklärung wieso die Königin plötzlich hier auftauchte... oder das behauptete er zumindest.
Nia gestand uns zwölf Stunden zu, um Technologien für den Kampf gegen die Vex von der Tempest zu bergen, anschließend würde sie das Feuer eröffnen, egal wer noch an Bord war. Das Azgeda Flaggschiff war uns in jeder Hinsicht überlegen und ich war in keiner Position zu diskutieren, also nahm ich ihr "Angebot" an, schloss den Kanal und schickte Lieutenant Griffin mit ihren Teams zurück.

Kaum waren die Transports abgeschlossen spürten wir eine Explosion... und Hadan verschwand mit einem "War schön mit Ihnen" von der Brücke. Die Sensoren zeigten keine Spur mehr von ihm, tatsächlich jedoch hatte er sich seinen Weg in den Arrestzellenbereich gebombt und hatte Philippa Georgiou befreit...nicht nur das, er hatte das gesamte Sicherheitsteam ausgeschaltet. Es stellte sich heraus, dass der "Hadan" auf der Brücke nur ein Hologramm war, welches uns ablenken sollte. Ich schickte Clark mit Verstärkung runter, aber es war zu spät... er sah nur noch wie Hadan und meine Mutter rausbeamten. Ich gab Befehl nach ihm zu scannen und seine Datenbank zu analysieren.. als plötzlich sein Schiff explodierte. Das reichte. Ich führte anschließend ein hitziges Gespräch mit Königin Nia, die natürlich behauptete von nichts zu wissen und einen Hadan noch nie gesehen zu haben. Ich war gerade dabei ihr meine Meinung zu geigen und zu drohen - wir beide wussten was hier wirklich passiert war - als Mr. Clark meldete, dass das gesamte Sicherheitsteam inklusive Lieutenant Sarah Hawkins getötet wurde. Plötzlich wurde alles schwarz und ich sank in mir zusammen...ich hörte die schreiende Königin, aber alles war ich tun konnte war den Kanal stummzuschalten und die Wand anzustarren.
Nicht einmal diese Ruhe sollte ich jedoch haben, denn Commander Shashir hatte eine weitere schlechte Nachricht. Jemand - sehr wahrscheinlich Georgiou und Hadan - hatte das Vex-Gerät aus dem Wissenschaftslabor gestohlen. Shashir war natürlich aufgebracht, aber das musste warten. Er sollte mit der Sicherheit daran arbeiten.
Ich drohte der Königin ein letztes Mal, dass wir sie finden und beseitigen würden sobald die Vex besiegt sind ehe ich den Kanal schloss und den Raum verließ.
Ich befahl dem Taktischen Offizier das Flaggschiff mit den Waffen erfasst zu halten und regelmäßig Scans nach Hadan und meiner Mutter durchzuführen. Ich war mir sicher wir würden sie nicht finden, aber Nia musste klar sein, dass wir so schnell nicht aufgeben würden. Dass wir kämpfen würden.

Und dann stand ich plötzlich im Arrestzellenbereich, umbringt von Leichen. Doktor Vadiye beamte schließlich alle außer Sarah Hawkins in die Leichenhalle und begann die Obduktionen, während Jaesa Hawkins plötzlich aufstand und ihre Schwester selbst dorthin brachte. Ich betrachte das Ganze mit einigem Abstand, unfähig irgendwelche Worte herauszubringen. Ich hatte zugesehen wie meine Mutter ganze Rassen auslöschte und hatte Mitgefühl gehabt. Mitleid. Panik. Angst. Wut. Aber diese Personen hatte ich nie gekannt. Scout Hawkins kannte ich. Schätzte ich. Mochte ich. Mehr als das, ihre Schwester war eine gute Freundin geworden und zu sehen wie gebrochen sie wirkte... ich hatte mich nie so schlecht und gleichzeitig so nutzlos gefühlt. Als Jaesa Hawkins dann mit einem "Wir haben Arbeit" den Raum verließ... es brach mir das Herz. Ich hatte meine Mutter immer gehasst, nach dem heutigen Tage... sollte ich sie jemals wiedersehen, ich würde sie töten. Langsam. Dasselbe galt für Hadan.

Zurück auf der Brücke sah ich, dass Nia uns erneut drohte... ihr Ultimatum war fast abgelaufen. Mr. Clark machte den Fehler sich von ihr provozieren zu lassen und schloss den Kanal aufgrund "technischer Schwierigkeiten". Ich ließ ihn dann wegtreten und die Arrestzellen reinigen. Spätestens nach dieser Performance von Mr. Clark wusste Nia, dass sie gewonnen hatte. Sie hatte meine Mutter, sie hatte Hadan und es gab absolut nichts was wir dagegen tun konnten. Solange die Vex da draußen waren mussten wir alle zusammen arbeiten. Sternenflotte, Kynsam und auch Azgeda. Nur so hatten wir den Hauch einer Chance. Unser Team beamte im letzten Moment an Bord - ich werde wohl nie verstehen was da so lange dauerte, zumal Lieutenant Griffin schwerer verletzt wurde - ehe die Azgeda die Tempest zerstörten und dann auf Warp sprangen.
Ich ließ den roten Alarm beenden und unseren alten Kurs Richtung Vex Raum wieder aufnehmen. Lieutenant Hawkins hatte die Brücke da bereits verlassen.

Was bleibt am Ende des Tages zu sagen? Aus drei Siegen sind drei Niederlagen geworden. Wir haben Philippa Georgiou verloren, wir haben zehn Sicherheitsoffiziere verloren und wir wissen mehr denn je auf welcher Seite Azgeda hier wirklich steht. Es mag auch kleinere Lichtblicke geben - die von der Tempest geborgene Technologie, mehr Kristalle gegen die Vex - aber heute überwiegt die Trauer. Die Hilflosigkeit.

Die Trauerfeier für Lieutenant Hawkins und die anderen neun Verstorbenen wird nächste Woche stattfinden, bis dahin sollen laut den Medizinern auch Captain Paris und Lieutenant Griffin wieder genesen sein.

=/\= Log Ende

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”