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[San Diego / Relaunch] Clary Amicia Georgiou

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Lt. Lexa Griffin

OPS-Offizier U.S.S. San Diego

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Monday, February 24th 2020, 4:13am

Clary Amicia Georgiou

Persönliches Computerlogbuch
Lieutenant Clary Amicia Georgiou
U.S.S. San Diego:

Mehrere Wochen bin ich nun an Bord der San Diego und so langsam begann ich tatsächlich dieses Schiff, diese Crew als meine Heimat, ja meine Familie anzusehen. Nicht zuletzt nachdem ich in den letzten Tagen erlebt haben, dass der Großteil dieser Crew mich tatsächlich respektiert. Mehr als das, ich fühlte mich wohl hier. Musste nicht ständig über meine Schulter gucken, wer mich heute vielleicht umbringen wollte. Dennoch sollte es so nicht bleiben und heute überschlugen sich dann alle Ereignisse.
Ich hätte es einfach wissen müssen. Meine Mutter, Philippa Georgiou, war einfach nicht totzubringen. Sie war mehrmals durch die Zeit gereist, durch verschiedene Universen und hatte die Kontrolle über mehr als Schiff, ein Imperium übernommen. Natürlich würde ein einfacher Vex-Riss sie und ihre Pläne nicht aufhalten können.

Und so bekam ich also zu Beginn des Tages Besuch in der Astrometrie. Verdammt ungewollten Besuch. Meine Mutter erschien in Hologrammform und erbat meine Hilfe. "Das Imperium" bräuchte mich, als sie merkte dass sie damit nicht durchkam versuchte sie es damit, dass ich meine eigene Mutter nicht im Stich lassen könne. Ich war kurz davor die Astrometrie zu verlassen als sie einen letzten Versuch unternahm: die Vex standen kurz davor das Schiff zu übernehmen und die restliche Crew zu töten, sollte das gelingen würde die gesamte Andromeda-Galaxie darunter leiden. Und sie hatten nicht Unrecht. Unser Plan war gewesen die Tempest zu zerstören, nicht ihre Technologie den Vex zum Fraß vorzuwerfen. Die Vex waren uns jetzt schon jetzt deutlich überlegen, mit der Technologie der Tempest wären sie wohl unaufhaltsam.
Und da war noch etwas. Als Sternenflottenoffiziere hatten wir eine Pflicht zu helfen. Egal wie wir zu ihr stehen mögen, meine Mutter war der Captain eines Schiffes und hatte offiziell um Hilfe gebeten. Sie schloss dann den Kanal gerade rechtzeitig ehe Lieutenant Jaesa Hawkins auf der Suche nach ihrer Schwester hereinkam.
Für den kurzen Moment wollte ich ihr alles erzählen, aber dann entschied ich mich dagegen. Die Instruktionen meiner Mutter waren klar gewesen, ich und nur ich sollte der Tempest helfen. Sie würde niemand anderen an Bord lassen, tatsächlich eher das Feuer eröffnen oder die Tempest in die Luft jagen. Mit Zweiterem hätte ich kein Problem gehabt, aber so schwierig es war das zu glauben... auch auf der Tempest gab es noch Unschuldige.

Ich hatte die Astrometrie schon verlassen, als mir eine Idee kam. Also bat ich Lieutenant Hawkins mir zu folgen, kehrte zur Brücke zurück und bat den gerade schwer beschäftigten Captain Paris um ein Gespräch in seinem Raum, wo wir auch direkt zum Punkt kamen.
Der Captain schien angewidert, irritiert und verwirrt, teilweise böse. Alles davon konnte ich nur zu gut nachvollziehen. Meinem Plan, alleine mit der Nomad zur Tempest zu fliegen, das Schiff zu sichern und anschließend die San Diego zu kontaktieren stand er milde gesagt skeptisch gegenüber. Erst als Lieutenant Hawkins sich freiwillig als Rückendeckung für diese "Mission" meldete - ich werde diese Frau nie verstehen - schien er langsam aufzutauen und unseren Argumenten folgen zu können.
Nicht nur hatten wir die Chance die Tempest ein für alle Mal aus dem Verkehr zu ziehen, wir könnten wertvolle Daten über diese Galaxie, die Terraner und Philippa Georgiou sammeln. Von einigen Gefangenen ganz zu schweigen. Und natürlich könnten wir auch den Vex eines auswischen.

Der Plan stand also, Hawkins und ich starteten kurz darauf mit der Nomad Richtung Tempest. Ich bedankte mich und sie machte mir erneut klar, dass wir nichts für die Sünden unserer Eltern könnten. Ich weiß nicht was ich getan hätte, hätte ich Lieutenant Hawkins nicht getroffen...vielleicht das Angebot meiner Mutter angenommen? Ich wäre definitiv nicht stark genug gewesen sie zu konfrontieren.
Wir erreichten die Tempest, ich hielt einen kurzen Plausch mit meiner Mutter und wir beamten an Bord - ich hoffte inständig, dass Hawkins' neuer Tarnanzug funktionierte und dass es keine Kelpianer zum Abendessen geben würde... zumindest zweite Hoffnung wurde bald zerstört.
Nach einem kurzen Empfang auf der Brücke lud meine Mutter mich alleine in ihren Raum ein, wo wir speisen sollten. Als sie kurz abgelenkt war nutzte ich die Gelegenheit um ein zuvor präpariertes Gift in ihr Essen zu mischen. Nachdem sie meine Zweifel offenbar spüren konnte befahl sie die Nomad zu zerstören, soweit sollte sie allerdings nicht mehr kommen denn ihr blieben im wahrsten Sinne des Wortes die Worte im Halse stecken. Ich übernahm die Abzeichen meiner Mutter und ihren Posten.
Ich rannte auf die Brücke und verkündete, dass ich der neue Imperator sei. Zwei Offiziere eröffneten sofort das Feuer und ich konnte gerade noch so in Deckung gehen und die Hauptenergie deaktivieren. Nach einem langen Kampf, in dem ich mehrmals getroffen wurde gelang es schließlich beide auszuschalten und der Crew der Rest schwor mir die Loyalität. Hawkins hatte in der Zwischenzeit alleine den Maschinenraum gesichert und wir sendeten unser Signal an die San Diego.

Ein Offizier hielt es für sinnvoll die Waffen zu aktivieren, ich beseitigte diesen allerdings problemlos und die San Diego begann die verwirrte Crew in Arrestzellen zu beamen. Kurz darauf standen Hawkins und ich auf der Krankenstation. Nach einem kurzen Check-Up kehrten wir auf die Brücke zurück. Captain Paris hatte bereits begonnen Teams zur Bergung auf die Tempest zu schicken... wenn es nach mir ging konnten diese nicht schnell genug zurückkehren, sodass wir dieses Monster endlich zerstören konnten.
Leider jedoch hatte meine Mutter andere Probleme. Sie hatte sich kurz vor dem Transport auf die San Diego auf die Brücke der Tempest gezogen und einen eigenen Notfalltransporter aktiviert, ehe ich meinen Phaser ziehen konnte... ich hätte doch eine tödliche Dosis wählen sollen.
Dann begann sie uns zu rufen und zu prahlen. Wir würden sie niemals aufhalten können und ich persönlich würden den Preis bezahlen. Wir konnten sie schließlich auf der San Diego festhalten, nachdem sie zuvor das Team auf der Tempest angegriffen hatte. Nun mussten wir nur noch herausfinden wo... als die Sensoren auch schon Waffenfeuer im Wissenschaftslabor meldeten. Die Sicherheit stürmte herunter und nach einigen letzten Scans tat ich dasselbe... zu diesem Zeitpunkt war sie jedoch schon auf die Brücke gebeamt.

Während ich über die Intercom hörte wie die beiden Hawkins und der Rest der Brückencrew schwere Probleme mit meiner Mutter hatte und nach und nach ausgeschaltet wurde, begann ich die Verletzten zu stabilisieren. Wenn ausgebildete Sicherheitsoffiziere nichts ausrichten könnten würde ein weiterer Phaser nicht helfen... diese Leute hier brauchten mich. Dann kam mir eine andere Idee: der Maschinenraum.
Sternenflotteningenieur waren berühmt dafür immer eine Lösung für alles zu haben und ich hoffte diese hier würden keine Ausnahme sein.
Tatsächlich hatte Mr. Corlsen einige interessante Ideen, die allerdings einige Minuten brauchen würden... Minuten, die sich inzwischen wie Tage anfühlen. Sobald er soweit ist werde ich versuche meine Mutter möglichst lange abzulenken. Sie hatte genug Schaden angerichtet und Personen getötet, es war an der Zeit ihr ein Ende zu berichten. Dieses Mal würde ich nicht zögern.

=/ \= Log Ende

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”

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2

Tuesday, July 28th 2020, 12:21am

Computer, Eintrag beginnen und mit Ebene Sigma-9 verschlüsseln

Persönliches Computerlogbuch
Lieutenant Comma...Agent Clary Amicia Georgiou
A.I.V Khitomer:


"Agent"... ich hatte gehofft diesen Titel nie mehr tragen zu müssen. Es war eines von vielen Dingen, die ich unfreiwillig von meiner Mutter geerbt hatte. Und heute war es auch in dieser Hinsicht soweit, meine Vergangenheit holte mich endgültig ein. Oder sollte ich sagen meine Zukunft? Beides? Etwas ganz Anderes? Zu sagen ich war verwirrt wäre eine Untertreibung.
Jedenfalls wurden mir heute zwei Dinge klar: Erstens warum meine Mutter sich so wohl in Starfleet Intelligence gefühlt hat und zweitens dass diesen Geheimdienst wenig vom Tal'Shiar oder Obsianischen Orden unterscheidet. Wohl auch deshalb die verstärkte Zusammenarbeit innerhalb der Allianz, selbst "mein" neues Schiff ist offiziell ein Teil davon. Nicht dass jeder begeistert von dieser verstärkten Zusammenarbeit wäre, das durfte ich heute aus nächster Nähe erleben.

Bevor wir zu meiner unfreiwilligen neuen, alten Karriere kommen gab es allerdings noch ganz andere Probleme zu bewältigen, begonnen mit meinem "Briefing" bzw. Verhör. Noch bevor wir die Erde erreichten war mir klar, dass es für mich nicht einfach werden würde. Während der Rest der Crew gefeiert werden und selbst entsprechend feiern würde rechnete ich mit größeren Befragungen, Verhören, vielleicht sogar der Aberkennung meiner provisorischen Sternenflottenkommission. Nicht nur hatte ich nie die Akademie abgeschlossen, ich war Terranerin. Dazu kam die Tatsache, dass ich in dieser Zeitlinie gar nicht existieren dürfte.
Captain Paris und der Rest der Crew der San Diego wissen was ich geleistet habe, mittlerweile weiß und vielleicht noch glaube ich auch selbst das. Aber irgendwelche Admirals in ihren gemütlichen Büros auf der Erde würden nichts als meine Rasse und meinen Namen sehen können. Und so kam es auch, direkt nach der Ankunft auf der Erde begleitete ich Captain Paris zu den Admirals. Ich hatte bereits von Admiral Nechayev gehört, die anderen waren allerdings deutlich schlimmer. Vor allem ein Admiral Hieu-Gan stach als starker Verfechter von besonderer Vorsicht heraus.
Am Ende war beschlossen, dass ich unter Beobachtung gestellt würde, mein Rank und Posten "ruhen" würden und ich ausgiebig befragt werden sollte. Captain Paris und der Rest der Crew sprachen mir Mut zu und die Wahrheit ist, ich war tatsächlich noch hoffnungsvoll, dass es bei einigen Interviews bleiben würde.
Dann kam der nächste Tag und die "Interviews" begannen. Wir alle kennen die Darstellungen von Verhören in dunklen Räumen, unter einer einzigen Lichtquelle. Dieser Konferenzraum war äußerlich das genaue Gegenteil genau, dennoch fühlte sich all das hier genau so an. Das Verhör dauerte gefühlt Jahre, tatsächlich waren es etwa neun Stunden. Da die Interviews beendet und nicht etwa vertagt wurden und ich zumindest nicht direkt abgeführt wurde schienen meine Ausführungen zumindest einen gewissen Eindruck gemacht zu haben.

Die Gesichter der mich befragenden Offiziere zeigten zwar quasi keinerlei Anzeichen von Reaktion, aber die Art wie Fragen gestellt wurden, welche Fragen gestellt wurden - mit der Zeit wurde aus einem Verhör fast so etwas wie ein Interview. Ich war erleichtert und rechnete damit das Schlimmste wäre vorbei. Meine Mutter hätte mich dumm, naiv und töricht genannt und sie hätte wieder einmal Recht behalten. Die Offiziere verließen nach und nach den Raum, ehe nur noch der Leiter der Kommission, ein Lieutenant Commander Zsusam oder sowas, und ich übrig waren. Plötzlich kollabierte dieser blaue Klops direkt vor mir und genau in dem Moment kamen Admiral Hieu-Gan und sein Schoßhühnchen herein.
Ehe ich irgendwas sagen oder erklären konnte wurde ich unter Arrest gestellt und abgeführt. Auf dem Weg trafen wir auf Lieutenant Hawkins, die noch versuchte zu helfen und zu klären was passiert war, aber der Admiral ließ nicht mit sich reden und das uniformierte Geflügel sowieso nicht. Also wurde ich wegen Mordes abgeführt und weggesperrt. Es dauerte lange, aber letztlich kam Lieutenant Commander Griffin herein. Ich hatte mich so an Doktor Vadiye gewöhnt, dass ich fast vergessen hatte wer eigentlich Chefarzt der San Diego gewesen war. Sie untersuchte mich und versprach alles zu tun um mir zu helfen. Wenig später folgte ein Admiral, ein gewisser Admiral Hawking. Im Gegensatz zu Nechayev und vor allem Hieu-Gan stellte dieser Fragen tatsächlich so, dass man glauben konnte er wäre tatsächlich an den Antworten interessiert. Er versprach zu helfen wo er kann und verschwand dann wieder. Wichtiger als das eigentliche Gespräch war die Tatsache, dass die Admiralität sich anscheinend nicht einig war geschweige denn sich gegenseitig informierte. Als Terranerin merkte ich mir diese Information und war bereit sie im Notfall zu nutzen, als - noch - Sternenflottenoffizier machte es mir große Sorgen.

Außerdem sah ich Captain Paris vor meiner Tür stehen, zumindest hatte also die Crew der San Diego mich noch nicht aufgegeben. Es vergingen erneut... Stunden, Tage? ... ehe ich schließlich einschlief. Als ich wieder aufwachte sah ich vor mir die hässlichste Visage die ich je gesehen hatte. Und roch den passenden Gestank dazu. Irgendjemand hielt es für eine kluge Idee einen betrunkenen und bewaffneten Klingonen direkt in mein Quartier zu beamen. Ehe ich reagieren konnte zog dieser seinen Disruptor und schoss. Ich konnte zwar ausweichen, aber dennoch traf er mich am Arm und Oberschenkel. Die Sicherheit wurde durch das Waffenfeuer aufgeschreckt, öffnete die Tür und wurde direkt ausgeschaltet. Der Klingone stürmte davon ehe ich mich wieder aufraffen konnte. Dann jedoch kam ich mir den Photonenlancer eines gefallenen Hühnchens und machte mich auf die Jagd.
Ich fand den Klingonen vor dem Büro der sich feige verbunkernden Admirals und Captain Paris. Er hatte fünf Geiseln genommen und drohte diese zu exekutieren. Ich wollte gerade zum Angriff übergehen als Lieutenant Callaghan zu mir schlich und mich warnte, einen Photonenlancer in Umgebung von Geiseln abzufeuern. Und er hatte Recht. Wir arbeiteten an einem Plan, aber ehe wir diesen ausführen konnten hielt ein Admiral es für eine gute Idee Betäubungsgas freizusetzen und den Klingonen darüber zu informieren... dieser töte prompt die erste Geisel. Am Ende gelang es Callaghan den Klingonen zu töten, die Admirals kamen aus ihrem Büro und ich stellte mich freiwillig und kehrte in mein Quartier zurück - Admiral Hieu-Gan versprach meine Aktionen zu berücksichtigen, aber diesem Mann glaubte ich kein Wort mehr. Mit gutem Grund, wie ich bald erfahren sollte. Ich hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl bei ihm gehabt, mehr noch als sogar bei Admiral Nechayev. Und dieses Mal hatten meine Instinkte Recht behalten.

Der Klingone jedenfalls stellte sich als ein Teil von Haus Torg heraus, eines der Häuser, das die Allianz ablehnt und für ein eigenständiges klingonisches Reich plädiert, das zu seinen Wurzeln zurückkehrt. Berichten zufolge kontrollieren Haus Torg und dessen Verbündete fast ein Drittel der klingonischen Flotte und so war es kaum verwunderlich, dass jemand auch hier auf der Erde tätig war.
Und dann hieß es erneut Warten. Und Warten. Und nochmehr Warten. Als sich die Tür öffnete sah ich als erstes, dass keinerlei Sicherheit mehr vor der Tür stand. Dann betrat Admiral Hieu-Gan den Raum und alles in mir wollte nur noch weglaufen. Aber ich konnte nicht, aus mehr als einem Grund. Wir alle kennen den Fight-or-Flight Effekt, diese entscheidenden Sekunden in denen wir unbewusster Weise entweder vor einer Bedrohung weglaufen oder uns zum Kampf bereit machen. Tatsächlich gibt es aber noch eine dritte Reaktion, den Freeze-Effekt. Wir stehen einfach nur regungslos da, nicht in der Lage irgendwie zu reagieren. Genau das passierte mir hier.
Ich wusste, dass die Ankunft dieses Admirals, zumal alleine, nichts Gutes heißen konnte. Ich glaubte nicht, dass die Sternenflotte zu Exekutionen in der Lage war, aber Unfälle passierte immer wieder. Tatsächlich jedoch kam meine Reaktion ganz woanders her. Der Admiral wollte mich nicht töten, entführen oder Ähnliches. Er wollte mich rekrutieren. Als er mich mit "Agent" ansprach wurde mir alles klar.
Dass nichts von all dem hier ein Unfall war. Die Verhöre, der "Tot" des Lieutenant Commander, meine Inhaftierung und Trennung von der Crew der San Diego.
Der Admiral hatte einen Auftrag. Einen Auftrag den nur ich erfüllen konnte. Ich kann darüber selbst in einem verschlüsselten Logbuch nicht sprechen, da niemand weiß wer eventuell mitlesen könnte. Nur eines ist klar... wenn diese Gerüchte stimmen werde nicht nur ich ein Problem bekommen.
Jede Faser meines Körpers sträubte sich dagegen "Ja" zu sagen, gerade jetzt. Ich hatte auf der San Diego nicht nur eine Heimat und eine Familie gefunden, ich hatte ein Leben gefunden, das ich mir nie hätte vorstellen können. Das wollte ich nicht aufgeben. Das wusste der Admiral, also ließ er mir keine Wahl. Und er wusste auch, dass ich bei wohl jedem anderen Auftrag lieber mein Leben zu Unrecht in einer Zelle verbracht hätte als nochmal für Starfleet Intelligence unter diesen Bedingungen zu arbeiten.

Aber das hier war kein anderer Auftrag... also sagte ich Ja. Unter der Voraussetzung, dass ich nach Ende des Auftrages, wann auch immer das sein würde, wieder auf die San Diego zurückkehren dürfte bzw. auf das Schiff, auf welchem der Großteil der Crew dient. Der Admiral stimmte zu und ich wurde mitten in der Nacht abgeholt und an Bord der Khitomer gebracht.
Ich hatte Bilder von Intelligence Schiffen in der Datenbank meiner Mutter an Bord der Tempest gesehen, aber dieses hier war eine ganz andere Liga. Nicht nur hatte es eine gemischte Crew und eine Tarnvorrichtung, es schien fast wie das Kind von Tal'Shiar, Obsidianischem Orden und Starfleet Intelligence.
Während der Rest der Crew an der Bar feierte und sich auf den bevorstehenden Transfer vorbereitete nahm mein neues Schiff Kurs auf die Badlands. Der Captain scheint ein fähiger Mann zu sein und ich soll alles direkt an Lieutenant Callaghan weiterleiten, ebenfalls ein fähiger Agent nach allem was ich gelesen habe.
Dass dieser der Crew der San Diego zugeteilt wurde und ich damit meine Crew quasi belügen und hintergehen muss, es fühlt sich nicht gut an. Aber ich hatte meine Befehle. Wichtiger noch, wenn all das hier vorbei war, würde jeder einzelne von ihnen verstehen warum ich so gehandelt habe.
Ich hoffe nur ich werde die Chance erhalten das zu erklären. Sie bald erhalten. Vor allem hoffe ich, dass wir nicht...

*über Intercom* An alle, hier spricht Captain Mystral. Wir haben gefunden wonach wir suchen. Besetzen Sie sofort die Kampfstationen. Agent Georgiou, melden Sie sich auf der Brücke. "

...vieleicht endet all das ja schon deutlich früher als gedacht.

Computer, Logbuch beenden.

=C= Log Ende

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Monday, September 7th 2020, 2:18am

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Wir haben heute das Argelius System erreicht, wo wir die Überreste einer vulkanischen Forschungsstation untersucht haben. Der Captain und ich waren uns nach Rücksprache mit Admiral Hieu-Gan einig, dass wir keinen Kontakt zur San Diego oder den Vulkanier riskieren könnten, also warteten wir ab bis die Evakuierung abgeschlossen war und sicherten dann die wichtigsten Daten, ehe die Station komplett zerstört wurde. Die Ergebnisse unserer Untersuchungen waren erschreckend und wir mussten alles dafür tun, dass diese nicht in falsche Hände gerieten. Oder in richtige.
Ich hatte bereits mit dem Schlimmsten gerechnet, aber das... das hätte selbst ich nicht erwartet. Ihnen zugetraut. Das hieß schon einiges.
Ich übergab meinen Bericht Lieutenant Callaghan und wir waren uns schnell einig, dass die Crew der San Diego noch nicht die ganze Wahrheit erfahren sollte. Konnte. Dennoch konnten wir die Crew nicht komplett unvorbereitet lassen, dass ich mit holografischer Tarnung als Kazon Captain Paris einen kurzen Besuch abstattete und ihm ein paar Anhaltspunkte gab, die ihn und den Rest der Crew auf die richtige Fährte führen sollten - irgendwann.

Und dann war da noch Lieutenant Commander Corlsen. Er hatte geglaubt, dass sein ehemaliges Schiff, seine Crew, die für ihn wichtigste Person verloren waren. Zerstört, getötet. Die Wahrheit war soviel komplexer und die Sternenflotte hatte ein berechtigtes Interesse daran diesen Vorfall geheim zu halten. Das konnte ich nachvollziehen. Dennoch hatte Commander Corlsen ein Recht darauf zu erfahren, dass die Crew überlebt hatte. Dass er nicht alleine war. Er musste und würde nie erfahren was wirklich passiert war, aber vielleicht könnte er mit seiner Vergangenheit abschließen und an alte Kontakte anknüpfen.

Wir werden Position hier halten bis die San Diego die Vulkanier an die Tranportschiffe übergeben und alle Schiffe den Orbit verlassen haben. Anschließend werden wir einige abschließende Untersuchungen durchführen und dann Kurs auf das Trewa System setzen, wo bereits unsere nächste Spur wartet.

Es war und ist nicht einfach Captain Paris und den Rest der Crew zu belügen, uns vor ihnen zu verstecken. Selbst Captain Mystal und dem Rest dieser Crew macht das zu schaffen - für den Moment sind uns allerdings die Hände gebunden. Zumindest konnte ich verhindern, dass wir die Crew der San Diego überwachen. Dennoch, es geht hier um soviel mehr als ein Schiff, eine Crew. Und wenn all das vorbei ist werde wir alle drei Kreuze und mehr machen.

=C= Log Ende.

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