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[San Diego / Relaunch] PCL Lexa Griffin

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Lt. Lexa Griffin

OPS-Offizier U.S.S. San Diego

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41

Tuesday, January 28th 2020, 3:36am

Persönliches Computerlogbuch des Leitenden OPS-Offiziers
Lieutenant Lexa Griffin
U.S.S. San Diego:

Es ist nur wenige Tage her, dass einige Crewmitglieder an Bord der San Diego behaupteten Geister zu sehen. Geister in Form von toten Verwandten. "Geister" die sich später als eine unbekannte Rasse herausstellten, welche beinahe unser Schiff übernommen hätten und dafür sorgten, dass Commander Kurland weiterhin im Koma liegt, während die Mediziner vor einem Rätsel stehen.
Es passt nur zu gut zu diesem Schiff, dass wir heute nicht nur auf mutmaßliche sondern auf tatsächliche Geister treffen sollten. Auf mehr als eine Art.

Ich begann den Tag in der Messhall beim Frühstück mit Clarke, die genauso rat- und hilflos schien wie das restliche medizinische Team. Commander Griffin hatte zwar eine erste Therapieoption entwickelt, aber inwieweit diese praktisch helfen würde konnte noch niemand voraussehen. Bis dahin blieb uns allen nichts Anderes übrig als zu hoffen und zu irgendwelchen Göttern zu beten, dass der Commander bald wieder auf der Brücke sein würde.
Nicht nur der Stuhl des ersten Offiziers, auch die restliche Brücke wirkte ohne den immer gut gelaunten Kurland sehr leer - was heute auch daran gelegen haben mag, dass Captain Paris etwas verschlief und niemand auf der Brücke bereits oder willens schien in seiner Abwesenheit das Kommando zu übernehmen.
Der Kommandostab momentan war verzwickt. Commander Georgiou hatte gemeinsam mit Commander Tucker und Commander Griffin den höchsten Rank, letztere wurden allerdings im Maschinenraum und - gerade jetzt - auf der Krankenstation gebraucht.
Dann war da Commander Shashir, den man niemanden als Vorgesetzten wünschen wollte. Und Commander Georgiou... sie mag so anders als ihre Mutter sein, aber auch diese hatte uns anfangs geholfen. Mehr als einmal gerettet. Es war schwer sich eine Terranerin, noch dazu eine Georgiou, als ersten Offizier vorzustellen. Ich beneide den Captain nicht um diese Entscheidung.

Im Gegensatz zu ihrer Mutter allerdings schien diese Georgiou nicht gewillt mit allen Mitteln an Macht & Kontrolle zu gelangen, sodass es auf der Brücke seltsam ruhig war - bis der Captain schließlich eintraf und direkt wieder Richtung Arrestzellen verschwand.
Nach einem sehr kurzen Gespräch mit dem klingonischen Captain und seinen gefangenen Enterteams traf Captain Paris eine "Übereinkunft" mit diesen Klingonen. Wir dürften - unter Zahlung von Zoll durch Blutwein - ihren Raum passieren und würden alle taktischen Daten der Klingonen kriegen, im Gegenzug ließen wir den Captain und seine Crew ziehen.
Als Captain Paris mir befahl den Captain und seine Crew zurückzubeamen sowie den Traktorstrahl zu lösen protestierte ich, aber die Entscheidung stand. Konnte er wirklich so naiv sein? Diese Klingonen hatten uns angegriffen, geentert und versucht uns zu rammen.
Ich weiß nicht ob es am Blutwein lag, aber dieses Mal schienen sie ihre Lektion gelernt zu haben. Direkt nach dem Transport tarnte sich das Schiff und verschwand. Wenigstens eine Sorge weniger.

Wir setzten dann den Kurs auf die mutmaßlichen Koordinaten der Hood fort - Mr. Clark vertrat dabei Lieutenant Keller am Steuer - ehe meine Konsole plötzlich einen Alarm anzeigte. Jemand hatte den Nomad ohne Authorisation gestohlen und offenbar die internen Sensoren manipuliert. Ein Scan der Crew zeigte schnell, dass sicher jemand nicht etwa ein Klingone sondern Commander Georgiou war.
Der Captain wurde laut & wütend, ließ einen Kanal öffnen und befahl Georgiou - die offenbar einen eigenen Aufklärungsflug starten wollte - sofort zurückzukehren. Zu unserer aller Überraschung tat diese das auch nach nur einem Mal Widersprechen.
Während die beide im Bereitschaftsraum die Lage und Georgiou's Verhalten besprachen - offenbar war all das nur ein Test unserer Sicherheitssysteme... schon klar - tauchte plötzlich ein Trümmerfeld auf den Sensoren auf. Aus dem Nichts. Zeitgleich tauchte unser freundlicher Bruder auf der Brücke auf und ich bekam ein sehr schlechtes Gefühl.
Die Sensoren bestätigten, dass es sich um eine Schiff der Sternenflotte handelte - das was davon noch übrig war - und wenig später hatten wir die Gewissheit. Es war die U.S.S. Hood. Lieutenant Hawkins ließ uns unter Warp gehen und wir führten weitere Scans durch, aber das Ergebnis war eindeutig. Die Hüllenzusammensetzung, das Alter, ein Wrackteil mit dem Schiffsnamen.. wir hatten das Ziel unserer Mission gefunden.
Captain Paris und Commander Georgiou kehrten auf die Brücke zurück und es wurde befohlen ein Außenteam zu entsenden. Diese bestand letztlich aus Lieutenant Jaesa Hawkins, Lieutenant Isaac Clark und mir selbst. Aus irgendeinem Grund schien Commander Shashir der Meinung zu sein er müsste uns begleiten und so standen wir zu viert im Transporterraum.

Ein Teil des Schiffes hatte zwar noch minimale Lebenserhaltung, dennoch legten wir alle unseren EVA-Anzüge an und beamten rüber... während Lieutenant Hawkins die Brücke sicherte und dort unter Anderem den Erstkontakt mit einer... interessant aussehenden Rasse namens Hwert herstellen sollte kümmerte ich mich um dem Maschinenraum. Ich hatte mich kaum mit den Spezifikationen des Schiffes vertraut gemacht und sichergestellt, dass der Kern nicht zwei Sekunden später explodieren würde als ich auch schon meinen besten andorianischen Freund hörte, der irgendwas gefunden hatte. Schnell stellte sich heraus, dass dieses "etwas" Vex-Technologie war.
Natürlich begann er sofort zu untersuchen, auch Mr. Clark fand kurz darauf den Weg zu uns während Lieutenant Hawkins den Hwert G'rasst'ui auf die San Diego beamen ließen - offenbar hatte diese MACO tatsächlich gerade erfolgreiche diplomatische Verhandlungen mit einer fremden Rasse durchgeführt.

Aber das hier wäre nicht die San Diego und ihre Crew wenn diese Außenmission so hätte enden sollen. Zunächst einmal sahen wir - das heißt Lieutenant Clark und ich - etwas im Raum rumschweben. Das Aussehen ist schwer zu beschreiben, aber es war definitiv da. Ich feuerte meine Waffe ab, allerdings erfolglos. Lieutenant Clark patrouillierte anschließend leicht panisch durch den Maschinenraum und die anliegenden Sektionen.
Währenddessen tauchte plötzlich ein Klingone auf, der verlangte wir müssten sofort das Schiff verlassen. Ähnlich wie unser Hwert Gast behauptete auch der Klingone sein Schiff sei hier draußen gestrandet.
Nach all den Jahren auf der San Diego habe ich gelernt an Zufälle zu glauben, aber das... es schien selbst für mich und dieses Schiff zuviel des Guten.
Dann tauchte unser Geist wieder auf und in all dem Chaos wurde der Klingone von Lieutenant Clark niedergeschossen. Wenigstens etwas Ruhe... dachten wir.
Während wir den Raum absuchten und auch Lieutenant Hawkins inzwischen den Weg zu uns gefunden hatte, steckte der Andorianer plötzlich seinen Arm in das Vex- Gerät? Ich weiß nicht was genau ihn dazu verleitet haben mag, aber wenige Sekunden später begann er laut zu schreien und konnte seinen Arm nur mit Mühe entfernen. Der Klingone erwachte durch diesen Schrei aus seiner Betäubung und schrie lauter zurück.

Es herrschtes reines Chaos. Wir hatten einen Klingonen, der verlangte wir müssten sofort verschwinden und die Reste der Hood inklusive dieses "Geistes" vernichten, einen Andorianer dessen Arm mit Vex Technologie infiziert war und natürlich den genannten Geist, der uns allen das Leben nicht einfacher machte... eins nach dem anderen. Lieutenant Hawkins griff sich mein Schwert und trennte nach einer sehr kurzen Diskussion den infizierten Arm von Commander Shashir ab, während ich diesen festhielt. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde dass ich in diesem Moment nicht zumindest ein klein wenig grinsen musste.
Der immer arrogante & allwissende Commander Shashir, der ohne irgendwelche Kontrollen oder Tests in ein unbekanntes Gerät greift... und prompt seinen Arm verliert.
Schlimmer jedoch, da wurde zum zweiten Mal in meiner Karriere mein Schwert endlich mal auf einer Außenmission wirklich gebraucht und zum zweiten Mal durfte ich es nicht einmal selber anwenden. Das war der schlimmste Verrat von allen hier.
Nachdem sie das Schwert an der Rüstung des noch immer leicht benommenen Klingonen gereinigt hatte reichte Hawkins mir dann mein Schwert zurück und wir beamten den Commander - ohne seinen Arm - zurück auf die San Diego.

Dann tauchte das Wesen wieder auf und schwebte über der Vex "Konsole". Lieutenant Hawkins befahl nicht zu feuern und Mr. Clark und ich trauten unseren Ohren nicht. Das machte keinerlei Sinn und doch... sie hatte Recht. Dieses Wesen hatte sich nicht aggressiv verhalten, nicht angegriffen und schien tatsächlich... uns etwas zeigen zu wollen?
Lieutenant Hawkins fasste dann ihrerseits in das Vex Gerät und ehe ich ihren Arm herausziehen konnte war es schon wieder vorbei - und sie war nicht infiziert. Hatte dieser Geist uns gerade geholfen?
Was auch immer passiert war, uns blieb nicht viel Zeit. Wir beamten das Gerät und uns vier - inklusive dem Klingonen - zurück auf die San Diego. Kaum dort angekommen erwartete uns schon der Bruder im Transporterraum und wurde prompt vom wütenden Klingonen angefallen. Auch dieser konnte jedoch keine weiteren Antworten aus ihm herausbekommen - vielleicht hatte Commander Georgiou Recht und dies war einer der wenige Fälle wo eine Agoniezelle tatsächlich die beste, die einzige Möglichkeit war an Informationen zu kommen - und kollabierte schließlich.
Wir eilten wir auf die Brücke, wo ich erneut nicht glauben konnte was ich da hörte. Die Sensoren meldeten, dass das Trümmerfeld langsam "verschwand". Nur wenige Augenblicke später gab es keine Spur mehr davon. Offenbar war das hier nur ein "Test" - sowohl der Bruder als auch dieser Geist hatten etwas in dieser Richtung angedeutet - und das einzige Ziel war dieses Vex Gerät zu finden.
Tatsächlich verschwand nicht nur das gesamte Trümmerfeld sondern auch unser klingonischer Gast. Der Hwert hingegen blieb auf der Brücke - offenbar stimmte seine Geschichte und auch er war dieser Täuschung zum Opfer gefallen.

Während der Captain und unser neuester Gast über Passage zu seiner fast 50 Lichtjahre entfernten Heimatwelt verhandelten - für den Moment wollte unser Gast an Bord bleiben und sehen wohin unsere Reise geht - setzten wir den ursprünglichen Kurs fort und beendeten die Schicht.
Ich kann nicht einmal ansatzweise erklären was heute passiert ist, aber eines ist klar: die nächsten Tage & Wochen werden nicht einfacher. Mit jeder Stunde kommen wir den Vex näher und näher und während ich durchaus meine Gründe habe dem zumindest auch ein Stück weit mit Vorfreude entgegen zu sehen haben wir bis dahin mehr als genug mit uns selbst zu tun.
Dieses Schiff braucht - wieder einmal - einen ersten Offizier, unser bester Vex-Experte ist vorerst außer Gefecht gesetzt und der Bruder wird immer mysteriöser. Dazu kommt eine Lieutenant Hawkins die immer noch etwas verbirgt. Ich habe das Gefühl bevor wir uns den Vex stellen können sind all das Probleme, die wir lösen müssen. Und um dieses Logbuch mit einem Wunsch zu beenden... zumindest die nächsten Wochen bitte keine Geister mehr!

=/\= Log Ende.

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”

Lt. Lexa Griffin

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42

Sunday, February 23rd 2020, 11:49pm

Persönliches Computerlogbuch
Leitender OPS-Offizier
Lieutenant Lexa Griffin:

I.S.S. Tempest. Ich dachte, ich hätte diesen Namen, dieses Schiff, alles was an Bord passiert war hinter mir gelassen. Ich würde nie vergessen können, was ich hier erlebt hatte, würde nie die Hoffnung aufgeben irgendwann, irgendwie Tabby da draußen wieder zu finden.
Aber mit diesem Schiff hatte ich abgeschlossen und hatte gehofft es nie wieder sehen zu müssen. Wäre glücklich damit gewesen, wäre es kurz nach dem Transfer durch die Vex-Spalte vernichtet worden. Leider sollte mir dieser Wunsch jedoch verwehrt bleiben, leider sollten wir erneut auf die Tempest treffen.

Und dabei begann der Tag noch mit so guten Neuigkeiten. Captain Paris und Lieutenant Keller waren genesen und laut Doktor Vadiye wieder komplett diensttauglich.
Nicht nur das, mein bester andorianischer Freund schien noch gestörter als sowieso schon zu sein und ich hatte sehr, sehr viel Abstand von ihm. Hatte ich Mitleid mit ihm, dass er seinen Arm verloren hatte? Vielleicht ein wenig. Aber niemand außer ihm war dafür verantwortlich und wenn jemand einen kleinen Denkzettel gebrauchen konnte...
Was Captain Paris angeht, so sehr ich zugeben musste, dass Lieutenant Commander Georgiou tatsächlich eine würdige Vertretung abgegeben hatte... ich konnte, wollte und würde keinen "Captain Georgiou" akzeptieren können. Dafür war zuviel passiert. Lieutenant Hawkins kann noch so viel argumentieren, dass unsere Georgiou damit nichts zu tun hatte, aber alles was ich war wenn ich diese Frau erblickte war ihre Mutter. Für den Moment sollte mir dieses Schicksal jedoch erspart bleiben.
Leider konnte ein gewisser gerade erst ernannter Sicherheitschef es nicht abwarten dem Captain einen Bericht zu überreichen, sodass dieser infiziert wurde und nun den Platz des Captains auf der Krankenstation eingenommen hat.

Kaum zurück auf der Brücke jedenfalls, begann Captain Paris wieder einmal sein Ritual der tausend Fragen zu praktizieren. Was hatte er verpasst, wo waren unsere Gäste, wie liefen die Systeme etc. etc. Was ich jetzt für einen Azgeda mit seinen tausenden Schnitten geben würde...für einen Moment wollte ich "Lesen Sie gerne unsere Berichte, Sir" antworten, stattdessen beantworte ich jede seiner Fragen pflichtbewusst, ehe Commander Georgiou die Brücke betrat - mit Lieutenant Hawkins im Schlepptau, ich wundere mich was zwischen diesen beiden passiert ist? - und den Captain in seinen Raum bat. Erlösung!

Leider jedoch hatte ich mich wieder einmal zu früh gefreut. Denn was Commander Georgiou dem Captain erzählte....es hätte kaum schlimmer kommen können. Die Details sollte ich allerdings erst später erfahren. Zunächst kam nur Georgiou aus dem Raum, gab Lieutenant Keller irgendwelche Koordinaten und verschwand mit Lieutenant Hawkins. Kurz darauf startete die Nomad mit zwei Personen an Bord. Captain Paris gab keine weiteren Befehle und niemand wusste was genau hier vor sich ging.
Als der Captain dann kurz darauf nach unserem neuen Ingenieur sah begann ich mich mit Lieutenant Keller über die Lage auszutauschen... offenbar hatte Georgiou die Tempest gefunden und wir sollten nun auf diese warten. Als Captain Paris kurz darauf nach unserer ETA fragte schien er verwirrt woher ich von unserem Missionsziel wusste...ich hatte mich verplappert, glücklicherweise schien Lieutenant Keller mir das nicht weiter übel zu nehmen.
Dann hieß es warten. Eine Ewigkeit und gefühlt noch drei weitere Ewigkeiten späterer erhielten wir schließlich eine codierte Nachricht von Georgiou - unserer Georgiou. Sie und Hawkins hatten für den Moment die Kontrolle über die Tempest übernommen und wir setzten einen Abfangkurs.
Beim Eintreffen wurden zunächst die Waffen der Tempest aktiviert, dann jedoch kurz darauf wieder ausgeschaltet. Wir begannen die überlebenden Terraner in unsere Arrestzellen und einen abgeriegelten Frachtraum zu beamen und konnte auch alle 76 Terraner an Bord beamen - mit einer Ausnahme. Der ehemalige "Imperator" Georgiou hatte einen persönlichen Transporter genutzt und war geflohen. Wir wussten nicht wohin, also begannen wir mit dem eigentlichen Plan. Ich leitete ein Ingenieursteams, um wichtige Komponenten von der Tempest zu bergen.

Sobald diese Arbeiten abgeschlossen waren, würden wir das tun was wir schon im Gamma-Quadranten hätten tun sollen: die Tempest vernichten, für alle Zeiten. Alles verlief nach Plan, ehe wir und die San Diego gerufen wurden. Imperator Georgiou meldete, dass sie am Leben war und das Terranische Imperium sich nicht so leicht schlagen lassen würde. Dass sie ihre loyale Crew befreien und den Rest von uns versklaven würde. Es folgten einige Spitzen ihrer Tochter und Captain Paris gegenüber. Ich nahm all das nicht zu ernst - sie war alleine, verletzt, isoliert und keine Bedrohung mehr - ehe plötzlich Offiziere meines Teams mitsamt ihrer Ausrüstung verschwanden. Ehe wir feststellten, dass jemand begonnen hatte Systeme der Tempest zu sabotieren. Wir bewaffneten uns, als plötzlich ein Transporterstrahl erschien... Georgiou war hier gewesen und nun verschwunden. Kurz darauf hatten wir Gewissheit, sie war auf die San Diego gebeamt und hatten nun dort begonnen Offiziere anzugreifen.

Noch wissen wir nicht was genau sie von der Tempest gestohlen hat oder welche Art von Unterstützung sie vielleicht hat, aber die San Diego aktivierte kurz darauf ihre Schilde. Georgiou ist gefangen. Das hinderte sie allerdings nicht daran mehrere Offiziere auszuschalten, das Wissenschaftslabor zu übernehmen und sich anschließend auf die Brücke zu beamen, wo sie mehrere Offiziere verletzte. Vor wenigen brach der Kontakt ab und wir haben keine Ahnung was da drüben vor sich geht.
Mein erster Instinkt war ein Enterteam mit einem Shuttle rüberzuschicken, aber der Großteil dieses Teams waren Ingenieure mit wenig bis gar keiner Kampferfahrung. Und ich hatte schon einmal versucht es alleine mit Georgiou aufzunehmen... mit tödlichen Konsequenzen. Für den Moment werden wir also an Bord der Tempest bleiben, unsere Mission fortsetzen und hoffen, dass die Crew der San Diego dieses Problem alleine in den Griff bekommt.

Und dass es anschließend noch eine San Diego gibt, auf die wir zurückkehren können. Ich kann mir Schöneres vorstellen als auf der Tempest gestrandet zu sein...

=/\= Log Ende.

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43

Sunday, March 8th 2020, 11:27pm

Persönliches Computerlogbuch
Leitender OPS-Offizier
Lieutenant Lexa Griffin:

Durch Feuer - letztes Mal ein Phaser, dieses Mal eine Konsole - auf der Krankenstation der Tempest ausgeschaltet, von einem anderen Crewmitglied bewusstlos auf die San Diego gebeamt geworden, auf der Krankenstation der San Diego wieder aufgetaucht nachdem wir die Tempest auseinanderbrechen sehen haben... es gab Deja-Vus und dann gab es den heutigen Tag.
Der Unterschied war... dieses Mal war meine Mission erfolgreich. Ich konnte die Navigationsdaten der Tempest kurz vor ihrer - dieses Mal endgültigen Zerstörung - sichern und habe jetzt einen Anhaltspunkt wo dieses Schiff gewesen ist. Wo Tabby gewesen ist und mit etwas Glück noch sein könnte. War es ein Risiko an Bord zu bleiben nachdem die Azgeda bereits das Feuer eröffnet hatten? Und was für eines. Würde ich es jederzeit wieder eingehen? Definitiv.
Ich wäre dafür auch in den Tod gegangen, glücklicherweise hatte Commander Corlsen andere Pläne.

Und so wachte ich also wieder mal auf der Krankenstation der San Diego auf, nach einem Tag an dem ich durch meine Arbeit abgelenkt von den eigentlichen Ereignissen kaum etwas mitbekommen habe. Während mein Team auf der Tempest fieberhaft daran arbeitete die Kommunikation wiederherzustellen lief "Imperator" Georgiou auf der Brücke der San Diego Amok, ehe sie schließlich ausgerechnet von ihrer eigenen Tochter gestoppt und eingesperrt werden konnte.
Wir konnten in der Zwischenzeit die meisten sabotierten Komponenten bergen und reparieren, sodass der erste Arbeitstag im Großen & Ganzen erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Auch unsere verletzten Crewmitglieder sollten sich alle komplett wiederholen.

Kurz darauf kehrten wir erschöpft für eine kurze Pause auf die San Diego zurück nur um wenig später erneut auf die Tempest geschickt zu werden.
Was sich uns in der Zwischenzeit auf der San Diego für ein Bild bot war...unbeschreiblich. Ich hatte an Bord dieses Schiff vieles erlebt und war an Bord als die Tholianer es im Gamma-Quadranten beinahe vernichteten, als wir die Brücke für längere Zeit räumen musste. Ich dachte ich hätte alles gesehen.
Heute sah die Brücke schlimmer aus. Und dafür brauchte es nichtmal einen Angriff von außen. Nein, der Kampf zwischen Philippa Georgiou und vor allem den beiden Hawkins hatte die Brücke zu einem Schlachtfeld gemacht. Überall waren Konsolen zerstört oder aus der Wand gerissen, Blut klebte am Boden und an den Displays. Mehrere Feuer und starke Rauchentwicklung halfen nicht gerade bei den Reparaturen, ehe wir schließlich die Umweltsysteme wieder herstellen konnten.
Und dann war da die Crew. Captain Paris, Lieutenant Keller und fast ein dutzend weiterer Brückenoffiziere lagen schwer verletzt auf der Krankenstation. Es grenzte an ein Wunder, dass Commander Griffin und ihr Team wenig später berichteten, dass jeder alleine davon überleben würde - auch wenn es zumindest beim Captain etwas länger dauern würde, sodass für den Moment erneut Amicia Georgiou das Kommando über das Schiff hatte. Ich hätte meine Zweifel gehabt, aber nachdem ich gehört hatte, dass ausgerechnet sie - noch dazu mit meiner Anti-Augment Waffe - ihre Mutter ausgeschaltet hatte... mir blieb nichts als das zu akzeptieren. Und es war auch keine Zeit zu protestieren.

Azgeda Königin Nia warpte wenige Augenblicke später wenig erfreut und ohne Vorwarnung in's System und verlangte die sofortige Zerstörung der Tempest. Wäre ich an ihrer Stelle gewesen... ich hätte wohl dasselbe getan. Die meisten an Bord der San Diego hielten die Tempest für ein Monster, Azgeda hatte ein halbes Dutzend Kolonie und tausende Krieger an dieses Schiff verloren. Natürlich war die Königin auf Rache aus.
In Anbetracht unserer... "Allianz" gegen die Vex gestand sie uns allerdings gnädigerweise zwölf Stunden zu, um wichtige Technologien und Daten von der Tempest zu bergen. Mit einem doppelt so großen Team wie zuvor beamte ich also direkt wieder rüber.
Von dort aus konnten wir nur teilnahmslos zusehen wie unser alter "Freund" Hadan sich seinen Weg Richtung Arrestzelle sprengte, Imperator Georgiou befreite und verschwand ehe irgendjemand mitbekam was da gerade passierte. Es dauerte eine Zeitlang bis wir überhaupt begriffen hatten was dort gerade passierte - selbst jetzt weiß ich noch nicht ganz was passiert war. Alles was ich wusste war, dass Hadan Georgiou "befreit" und von Bord gebeamt hatte, höchstwahrscheinlich in Zusammenarbeit mit Nia. Es gibt Gerüchte, dass er die halbe Sicherheitsmannschaft dabei ausgeschaltet hat, aber bisher hatte ich keine Möglichkeit Näheres in Erfahrung zu bringen... auf der Tempest zählte jede Sekunde und wir erhielten nur die nötigsten Informationen. Ich hoffe es gibt keine allzuschweren Verletzungen. Vor allem hoffe ich, dass wir Hadan, Nia und vor allem Georgiou finden und zahlen lassen werden.

Und dann war da meine private Mission, die ich - zumal nach den Fortschritten heute - niemals vergessen würde. Da traf es sich gut, dass wir unsere alten Kurs Richtung Vex Raum heute endlich wieder aufgenommen hatten. Sobald wir die Vex ein für alle Mal besiegt hatten... die Azgeda wären als nächstes dran. Das erinnert mich... Computer, persönliches Logbuch beenden und eine neue verschlüsselte Nachricht an Captain Echo aufnehmen.

=/\= Log Ende.

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44

Monday, March 30th 2020, 11:18pm

Persönliches Computerlogbuch
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Lieutenant Lexa Griffin:

Vor wenigen Stunden und nach meinem Erwachen auf der Krankenstation war ich noch optimistisch gewesen, dass wir die letzten Ereignisse ohne größere Verluste überstanden hatte. Diese Hoffnung blieb nicht lange... ich hatte mittlerweile traurige Gewissheit. Philippa Georgiou und der elendige Verräter Hadan hatten uns zehn Crewmitglieder gekostet, darunter auch Scout. Die anderen neun kannte ich leider nicht so gut wie ich sie hätte kennen sollen und während ich ihren Verlust natürlich bedauerte...Scout war etwas Anderes. Scout kannte ich. Scout war einst eine gute Freundin gewesen, eine Vertraute. In jedem Fall eine Offizierin auf die wir alle uns immer verlassen konnten, die mehr als einmal dieses Schiff und seine Crew gerettet hatte.
Und jetzt war sie tot. Wofür? Für nichts! Ich hatte Hadan nie leiden können, aber was er jetzt getan hatte... so eine sinnlose, dumme Aktion. Dass er dabei wohl für Nia oder sonstwen arbeitete machte es nicht besser. Ich hätte Nia persönlich zur Zelle eskortiert, um Georgiou zu foltern, wohl jeder hier an Bord hätte das getan. Jeder mit Ausnahme der beiden Hawkins. Und eine der beiden war nun tot, die andere quasi verschwunden. Nichts würde das jemals okay machen, nicht für Jaesa, nicht für diese Crew. Georgiou und Hadan finden und töten wäre aber ein Anfang. Entsprechend war es passend, dass Jaesa Hawkins das Schiff anscheinend auf einer "wichtigen Mission" verlassen hatte.

Während der Trauerfeier hatte ich mich noch gewundert wieso ausgerechnet Jaesa Hawkins nicht in der Messhall stand, wenig später hatte ich dann meine Antwort. Sie schien mit Vorbereitungen beschäftigt. Typisch Hawkins, sie hatte immer irgendeinen Plan. Aus eigener Erfahrung wusste ich nur zu gut, wie sehr solche Pläne helfen konnten ungewollte Emotionen zu unterdrücken, aber irgendwie... hoffen wir einfach, dass Jaesa wirklich so stark ist wie sie nach außen scheint.
Die Trauerfeier jedenfalls war... angemessen. Der zuvor von der Krankenstation entlassene Captain Paris hielt eine Standardrede wie wichtig jeder Offizier war, wie dankbar wir den zehn Verstorbenen waren etc. etc. Und natürlich hatte er Recht. In den Gesichtern der Crew jedoch schien nichts davon anzukommen, wir alle waren zu sehr von den letzten Ereignissen geschockt. Egal wie trainiert wir alle sein mögen es wurde nie einfacher Offiziere... Freunde zu verlieren. Und es waren eben nicht nur zehn Namen, die wir verloren hatten. Es waren zehn Personen mit eigenen Leben, mit Familien, mit Freunden, mit einer Zukunft... die von heute auf morgen ausgelöscht wurde.
Amicia Georgiou hielt dann auch noch eine - etwas aggressivere - Rede, in der sie betonte, dass wir nicht stoppen würden ehe wir diejenigen gefunden haben, die für all das verantwortlich sind. Gut möglich, dass so etwas bei den Terranern eine passende Trauerrede war. Außer Doktor Vadiye war niemandem nach Essen zumute und so kehrten nach und nach alle an ihre Stationen zurück.

Kaum zurück auf der Brücke blieb uns zum Glück nicht viel Zeit zum Nachdenken, denn wir empfingen einen Notruf, von einem Planeten etwa ein halbes Lichtjahr entfernt. Wichtiger, einen Sternenflotten-Notruf. Mr. Clark befahl den Kurs zu ändern und wir riefen den Captain auf die Brücke.
Am Planeten angekommen bemerkten wir schnell, dass unsere Sensoren die Atmosphäre kaum durchdringen konnten. Nicht nur war diese voll von Strahlung, der Planet selbst wies auch ein seltenes temporales Differential auf, in anderen Worten... die Zeit dort unten verging deutlich langsamer als im Rest des Universums. All das machte genaue Scans - und die Nutzung der Kommunikation sowie Transporter - unmöglich. Alles was wir wussten war, dass wir einen Notruf mit Sternenflottensignatur erhielten.

Der Captain beschloss dann ein Außenteam zu entsenden... und machte den Fehler Lieutenant Clark mit der Leitung dieses Teams zu beauftragen. Ja, er hatte momentan keinen ersten Offizier und Mr. Clark war der Sicherheitschef, aber... das sollte sich als großer Fehler herausstellen. Clark, Lieutenant Commander Corlsen, Lieutenant Keller und ich flogen dann jedenfalls mit dem Shuttle runter, wo wir uns in Zweier Teams aufteilten und den Planeten erkundeten. Es war ein typischer, tropischer Klasse-M-Planet... zunächst konnten wir allerdings keine Lebenszeichen erkennen. Dafür fanden wir die Quelle der temporalen Probleme...eine seltsame Vorrichtung, die an eine Statur montiert war. Ehe wir genauere Scans durchführen konnten hatte das andere Team unseren Piloten gefunden und wir versammelten uns am Shuttle...wie wir später herausfanden gehörte dieses Shuttle zur U.S.S. Hood und unser bewusstloser Pilot war anscheinend ein Teil der Crew. Mit einer schnell zusammengebauten Trage brachten wir ihn zum Shuttle und waren bereit zum Starten... ehe wir ein Problem feststellten. Wir alle waren nur wenige Minuten hier unten gewesen und die Schilde wären genug Schutz gegen das temporale Differential...auch wenn wir alle mit einigen Kopfschmerzen ankommen würden.
Unser Patient hingegen hatte längere Zeit hier unten verbracht und würde den Flug zur San Diego nicht überleben... wir mussten also mehr Informationen sammeln, um die Schilde anpassen zu können. Commander Corlsen und Lieutenant Clark machten sich auf den Weg um weitere Scans durchzuführen, während Lieutenant Keller den Patienten versorgte... ehe wir von einem kleinen Parasiten angegriffen wurden. Wir schlossen alle Luken und ich schaute draußen nach dem Rechten... die Parasiten konnte ich letztlich verscheuchen - auch wenn ich mehr als einmal gebissen wurde - dafür fand ich etwas Anderes... eine Kreatur.

Von weiten sah sie aus wie eine seltsame Mischung aus Gorn und Tzenkethi... jedenfalls sah sie mich neugierig an. Wir hatten keinerlei Hinweise auf Schiffe oder Warptechnologie, mussten also von einer Pre-Warp Zivilisation ausgehen... und ich hatte gerade unfreiwillig den Erstkontakt hergestellt. Da es zu spät war einfach zu verschwinden - diese Kreatur hatte bereits unser Shuttle gesehen - versuchte ich zu kommunizieren, ihm klarzumachen dass wir keine Bedrohung sind und bald wieder verschwinden würde... dann versuchte das Wesen im Baum etwas höher zu klettern... und stürzte ab, um verletzt am Boden liegen zu bleiben.
Ich nahm meinen Tricorder und rannte dort hin... oberste Direktive oder nicht, ich würde niemanden sterben lassen, nicht wenn wir durch unsere Ankunft hier indirekt für diesen Tod verantwortlich wären. Dann jedoch sprang die Kreatur auf, schnappte nach meinem Kommunikator - natürlich musste ich gerade in diesem Moment gerufen werden - und stürmte davon.
Corlsen und Clark waren inzwischen mit den Werten der temporalen Vorrichtung zurück und das Shuttle startbereit... aber ich konnte noch nicht zurück zur San Diego. Nicht ohne meinen Kommunikator. Mr. Clark befahl Keller und Corlsen mit unserem Patienten zur San Diego zurückzukehren, während er mich zu den Fremden begleiten würden.
Nach einigen Minuten Suche fanden wir schließlich anscheinend eine ihrer Siedlungen... von allen Seiten hörten wir Geräusche im Gras und wurden plötzlich mit Steinen...beworfen? Seltsamerweise landeten diese Steine jedoch jedenfalls kurz vor oder hinter uns, als ob diese Fremden sicherstellen wollten uns nicht zu treffen. Ich versuchte mit ihnen zu reden, ihnen von unseren Absichten zu erzählen...aber es gab keine Reaktion.
Mr. Clark wollte aufgeben und meinte der Universal Translator wäre wohl fehlerhaft...ehe ich aus einem Impuls heraus einen der Steine aufnahm und zurückwarf. Wenig später entstand eine interessantes Hin und Herwerfen der Steine, es schien als wäre dies die bevorzugte Kommunikationsform der Einheimischen. Faszinierend.
Am Ende erhielt ich meinen - minimal angeknabberten - Kommunikator zurück und wir hätten zum inzwischen wieder gelandeten Shuttle zurückkehren können.

Dann schlug jedoch die große Stunde des Mr. Clark. Ich hatte bereits viele unfähige Sternenflottenoffiziere erlebt - hatte selbst mehr als einen dummen Fehler gemacht - aber Mr. Clark musste auf dieser Liste sehr weit oben stehen. Ohne irgendeine Notwendigkeit gab er einem der Fremden seine Notration... welche dieser aufriss und verspeiste, nur um kurz danach heftig anzufangen zu röcheln und beinahe kollabierte. Die Fremden kamen näher, aber noch griffen sie nicht an. Spätestens jetzt hätte wohl jeder andere den Befehl gegeben sich zurückzuziehen. Nicht so Mr. Clark... er nahm eine weitere Ration, aß selbst ein Stück davon und gab den Rest weiter an den Fremden. Ich warf ein letztes Mal den Stein und begann mich langsam und vorsichtig Richtung Shuttle zu bewegen, Mr. Clark folgte dann letztlich... wir erreichten das Shuttle in einem Stück und konnten zur San Diego zurückkehren, wo der Patient inzwischen stabilisiert worden war.
Ich hoffe durch meine - durch unsere - Aktionen haben wir diese Kultur nicht zu negativ beeinflusst. Mehr noch hoffe ich Mr. Clark hat etwas daraus gelernt.

Zurück auf der Brücke setzten wir den Kurs Richtung Vex-Raum erneut fort und Captain Paris fragte nach einem Bericht... nachdem sowohl Mr. Corlsen als auch ich nur einen Teil berichten und jeweils auf Mr. Clark verwiesen hatten war es Zeit für den Captain diese Geschichte zu hören... auch wenn Mr. Clark sich geschickt rausreden konnte - er hatte die Geste der Fremden wohl als eine Einladung zum Tausch angesehen - war Captain Paris alles andere als begeistert und schrie verständlicherweise die Brücke zusammen. Kurz darauf war dann allerdings Schichtende und wir machten uns auf den Weg Richtung Messhall... allerdings nicht bevor Mr. Clark einen Spruch loslassen musste, dass ich die Fremden "sexuell belästigt" hätte mit meinen Steinwürfen. War er jetzt auf einmal Linguistiker geworden?

Ich genoss dort gerade meinen wohlverdienten saurianischen Brandy und unterhielt mich mit Ms. Keller - die natürlich sofort nach der Belästigung fragen musste... manchmal hasse ich wie schnell sich Gerüchte an Bord verbreiten - als auch Captain Paris Besuch erhielt. Nicht nur sprach er mit Commander Georgiou über Lieutenant Hawkins und das weitere Vorgehen... nein, auch Ms. Lightwood tauchte auf einmal wieder auf... beide haben morgen ein Date auf dem Holodeck. Ms. Keller und ich konnten nicht anders als uns anzugrinsen. Der Captain hatte etwas Ablenkung verdient, genauso wie jeder andere an Bord.
So schnell sollten wir das allerdings nicht bekommen, denn Ms. Georgiou kam kurz darauf zurück und meldete, dass Commander Kurland anscheinend wach war - was dieser auch schon über Intercomm mit einem "Kurland hier" hatte verlauten lassen. Schlimmer noch, nicht nur war der Commander plötzlich wach, er hatte offenbar einen Medic getötet und war nun verschwunden.
Wieso kann es nicht einen einzigen ruhigen Abend auf diesem Schiff geben?
Da hatte ich das Auswerten der Shuttledaten schon an Lieutenant Commander Corlsen delegiert, nun hatten wir alle doch wieder etwas zu tun... als wären Georgiou, Hadan, Nia und die Vex nicht schon schlimm genug hatten wir nun auch schon einen Amok-laufenden Kurland- Commander auf dem Schiff. Manchmal bereue ich es, nicht auf dem Azgeda Frachter geblieben zu sein...

=/\= Log Ende.

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”