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Lt.J.G. Lexa Griffin

OPS Offizier San Diego / Sheriff's Deputy / Adminin

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1

Montag, 8. Januar 2018, 09:41

Missionslogbuch SD 65225.1 (23.03.2388 / 07.01.2018)

Anwesende: Lt. Mowraq, Cmdr. Marcus Kane / Sec. Mitch Cohan / Capt. Adrian Chase/ Der Feind, Lt.Cmdr. Harry Kim, Lt. J.G. Lexa Griffin / Lt. Clarke Griffin
Zeit: 18:50 - 21:40 Uhr
Map(s): rpg_huenchenburg, uss_ariana, station_vanderbilt_v3, uss_dauntless_1-1 (Nope), enterprise-e-v2


______________________

Computerlogbuch der Station Modas
OPS Offizier Lexa Griffin
Sternzeit 65225.1:

Ich hätte es wissen müssen. Wir alle hätten es wissen müssen. Chase wird nie aufgeben, wird nie aufhören alles zu tun um sich an mir zu rächen. Zu rächen für Dinge die ich noch nicht begangen habe und vielleicht nie tun werde.
Zeitreisen...genug davon. Chase hat Octavia entführt. Ein ganzes Außenteam massakriert. Wir haben keine Spur wo er hin ist. Und er hat Clarke. Clarke...ich hätte sie nie auf diese verdammte Mission gehen lassen dürfen. Ich wusste, was Chase mit ihr vorhatte und war naiv genug zu glauben, dass wir ihn überraschen könnten. Dass wir endlich eine Chance hatten das alles zu beenden. Und jetzt habe ich vielleicht alles verloren.
Alles was mir noch bleibt ist die Hoffnung, dass wir irgendwas übersehen haben. Irgendwas finden können das Chase nicht bedacht hat.
Dass wir ein einziges, ein entscheidendes Mal, tatsächlich einen Schritt weiter sind.

Nach meiner Rückkehr von der Trikrun Kolonie erreichte ich Station Modas nur wenige Minuten nachdem auch das Team um Commander Kane von seiner - gescheiterten - Mission zurückgekehrt war und machte mich direkt auf den Weg zur OPS.
Ich hatte genug von schlechten Nachrichten und es war an der Zeit in die Offensive zu gehen.
Nach einem kurzen Briefing auf der OPS war klar, dass wir nichts in der Hand hatten.
Octavia war verschwunden, es gab keine Anzeichen wo sie oder die Gefangenen von der Kolonie hin waren.
Aber es gab mehr als genug Anzeichen wer dahinter steckte: Adrian Chase.

Mehrere Trikrun hatten eine Person gesehen, die Octavia gefolgt war. Während niemand das verdeckte Gesicht erkennen konnte, war uns allen klar, dass nur Chase diese Person sein konnte.
Dass er seinen Plan sich an mir zu rächen schneller umsetzen würde als wir gedacht hatten.
Also mussten wir Chase finden. So schnell wie möglich. Lieutenant Mowraq schlug vor, mich als Köder zu nutzen um Chase anzulocken, aber das würde nichts bringen.

Ich war nicht Chase’s Ziel. Noch nicht. Nicht indem er mich tötete. Er hatte es auf alle abgesehen die mir etwas bedeuteten. Trinity war bereits tot, Marc aufgelöst, Octavia nun verschwunden. Clarke hatte er ebenfalls gedroht.
Wir sprachen über Chase’s Möglichkeit durch die Zeit zu reisen und die Zukunft zu sehen und bald hatte Commander Kane eine rettende Idee. Alle Zeitreisen hinterließen Chronitonpartikel und wenn Chase wirklich auf Modas gewesen war...ich rannte sofort zu meiner OPS-Konsole und zu meiner großen Überraschung fand ich tatsächlich etwas. Etwa 20.000 Kilometer von Modas entfernt meldeten die Sensoren Partikel. Und sie bewegten sich.Mir hätte sofort klar sein müssen, dass Chase nie so unvorsichtig sein und dumm wäre sein Schiff so nah an unserer Station zu halten, egal wie arrogant er sein mag.

Lieutenant Mowraq wollte natürlich sofort das Feuer eröffnen, aber glücklicherweise konnten wir ihn davon abhalten. Es war möglich, dass Chase da draußen war und wir ihn mit unseren Waffen erledigen könnten.
Wahrscheinlich war es, dass wir hier nur eine Signalboje, ein Drohnenschiff, ein Relais etc. gefunden hatten. Und selbst wenn es ein Schiff war...gut möglich, dass Chase genau dort die Gefangenen fest hielt.
Es gelang uns letztlich einen Chronitonenpuls auf das Objekt abzufeuern, um es in unserer Zeit festzusetzen. Und tatsächlich, es war ein Schiff. Eine - stark modifizierte - Sovereign Klasse.
Lieutenant Mowraq stellte ein Außenteam zusammen und beamte rüber - in letzter Sekunde erfuhr ich, dass Clarke Teil dieses Außenteams war und konnte nichts mehr tun als ihr zu raten vorsichtig zu sein. Ich wollte meine letzten Worte vor der Außenmission - und jetzt vielleicht meine letzten Worte an sie überhaupt - bedeutsam machen...da war der Transport bereits im Gange.
Kurz darauf meldete das Team Feindkontakt, wir hörten Waffenfeuer und dann brach die Verbindung ab.

Es dauerte lange, lange Zeit bis unsere Sensoren wieder etwas meldeten. Zwei Lebenszeichen. Mehr war von unserem Team nicht übrig geblieben. Ich versuchte die beiden zu erfassen, allerdings hatte die fremde Schiffscrew Störfelder errichtet, die wir nicht durchdringen konnten.
Es waren Stunden der Angst, der Panik, der Sorge. Ich wusste genau was Chase Clarke angedroht hatte und wozu er in der Lage wäre, um mir zu schaden. Dann plötzlich verließ eines der Lebenszeichen den geschützten Bereich, ich leitete sofort den Transport ein und dann stand...Lieutenant Mowraq vor uns auf der OPS. Zeitgleich verschwand das Schiff von Chase von den Sensoren.

Ich schätze den Lieutenant - trotz seiner manchmal seltsamen Art - als guten Offizier, erfahrenen Krieger. Aber in diesem Moment...ich hätte ihn erschlagen können. Er war nicht Clarke.
Und was er nach seinem “Grr” berichtete machte die Situation nicht besser. Chase und seine “Crew” der Prometheus - die offenbar aus Hirogen und anderen perfekt trainierten Soldaten bestand - hatten das gesamte Team von Lieutenant Mowraq getötet.
Chase hatte ihn gefangen gehalten und dann gehen lassen - niemand wusste genau warum, aber wir redeten hier von Adrian Chase. Es muss einen Grund geben warum er Mowraq hat gehen lassen. Vielleicht dient er als heimlicher Spion?

Das zweite Lebenszeichen war Clarke, die Chase weiterhin gefangen hielt. Sie war also am Leben. Meine erste Erleichterung wich allerdings schnell Ärger, Wut, Angst. Es gab nur eine einzige Möglichkeit, wie diese Geschichte nicht mit Clarke’s Tod enden würde.
Wir mussten Chase zuerst finden - und töten.
Wir berieten Strategien, aber für den Moment wusste niemand von uns was uns blieb.
Chase war erneut verschwunden und wir hatten keine Möglichkeit ihn zu finden.

Aber dabei werden wir es nicht belassen. Wir werden Chase finden. Wir werden ihn finden, stoppen und gefangen nehmen. Ich werde ihn töten. Und ich werde Clarke retten. Egal wie lange es dauert, egal was es kostet.

=/\= Log Ende

"No one tells you the hardest part of battle is figuring out who the enemy really is"

Lt.J.G. Lexa Griffin

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2

Sonntag, 21. Januar 2018, 20:01

Anwesende: Lt. Mowraq, Cmdr. Marcus Kane, Lt. Jenny Keller, Lt. J.G. Lexa Griffin
Map(s): station_vanderbilt_v3
Zeit: 18:15 - 19:15 Uhr
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Computerlogbuch der Station Modas
Lieutenant J.G. Lexa Griffin
Nachtrag

“Zeit”, “Agent”, “temporale oberste Direktive”...wenn ich einen dieser Begriffe in den nächsten Minuten noch einmal höre wird mein Kopf explodieren. Der Kopf desjenigen explodieren, der es ausspricht. Oder Schlimmeres.
Zeitreisen, temporale Agenten...niemand beschäftigt sich gerne damit. Außer Chase vielleicht. Und Chase ist verrückt. Der Punkt steht also.

Aber es gab auch gute Nachrichten. Auch wenn es nur langsam voran ging...wir hatten angefangen die Situation zu kontrollieren und zu handeln. Nicht nur Chase zu jagen, sondern selbst aktiv zu werden.
Lieutenant Mowraq hatte einen Plan entwickelt. Nur war ich von klingonischen Plänen selten begeistert gewesen und Lieutenant Mowraq hatte mehr als einmal demonstriert dass seine Intelligenz..das gehört hier nicht her.
Jedenfalls war dieser Plan gut. Er wollte Chase eine Nachricht senden und verkünden, dass er mich jagen und töten würde.
Lieutenant Mowraq würde sich Chase’ Rachefeldzug anschließen und ihm erklären, dass er Recht habe; dass ich sterben müsste für alles was ich getan habe und tun werde.
Und dass er als klingonischer Krieger diese Ehre selbst übernehmen werde.
Er versammelte kurz darauf ein Team und begann mit den Vorbereitungen.

Nun war ich nicht unbedingt darauf vorbereitet heute zu sterben, aber der Plan könnte gerade genug sein um Chase anzulocken. Wir hatten keine Ahnung wo er gerade war, in welcher Zeit er war. Wir konnten nur warten. Aber wenn wir ihn unter unseren Bedingungen auf die Station locken würden...wir hätten vielleicht eine Chance.
Währenddessen hatte Commander Kane noch einen weiteren Plan. Er sendete einen temporalen Notruf aus. Offenbar hatte Chase es nicht nur auf mich und alle die mir wichtig waren abgesehen sondern auch auf anderen temporale Agenten; besser gesagt auf alle temporalen Agenten, die gegen ihn waren.
Der “Feind meines Feindes”...wir hatten also gemeinsame Interessen.
Commander Kane sendete den Notruf aus...und verschwand dann spurlos.

Ich eilte auf die OPS und suchte mit Lieutenant Keller zusammen nach einer Erklärung..als der Commander plötzlich wieder vor uns stand und von “Zellen” sprach. Offenbar war er - in einer anderen Zeit - zwei Wochen gefangen gehalten worden, ehe er angehört wurde.
Wichtig war allerdings nur eines: die temporalen Agenten hatten uns Hilfe zugesichert - zur “richtigen Zeit” würden sie da sein. Wann auch immer das war.
Wir alle hatten das Warten Leid und begannen weitere Planungen wie wir Chase in einen Hinterhalt locken könnten.
Bis dahin muss ich aufpassen dass ich nicht selber Opfer eines Hinterhalts werde und Mowraq seinen Feldzug nicht zu ernst nimmt…

=/\= Log Ende

"No one tells you the hardest part of battle is figuring out who the enemy really is"