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Lt.J.G. Lexa Griffin

OPS Offizier San Diego / Sheriff's Deputy / Adminin

  • »Lexa Griffin« ist weiblich

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Sonntag, 11. März 2018, 22:16

Missionslogbuch SD 65305.8 (21.04.2388 / 11.03.2018)

Anwesende: Ens. Oberan Carn, Lt. Mowraq / CO Ole Haraldson, Lt. Jenny Keller / Cmdr. Tom Paris, Lt.Cmdr. Harry Young / MHN,, Capt. / Cmdr. Marc Harison / Crewman Nina Noel, Lt.J.G. Sarah “Scout” Hawkins / Cmdr. “Trip” Tucker / Fähnrich 237 Bot, Lt.J.G. Lexa Griffin / Capt. B’Elanna Torres / Capt. Philippa Georgiou
Zeit: 13:00 - 21:45 Uhr
Map(s): rpg_voy4

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Computerlogbuch der San Diego
Captain Torres
Sternzeit 65305.8:

Wer hätte zu Beginn des heutigen Tages gedacht, dass wir im Laufe dieses Tages drei Captains an Bord haben würden, fast 1000 Personen retten oder Adrian Chase wieder sehen würden?
Und doch ist nun wieder alles wie heute früh...zwei Captains an Bord, alle Geretteten sind auf Modas III und wir sind mal wieder auf der Suche nach Adrian Chase.
Dennoch...Tom ist nicht mehr an Bord, “Captain” Harison ist nur noch Commander und mein neuer erster Offizier...und “Captain” Georgiou ist plötzlich auf unserer Seite.
Ja..was für ein Tag.

Wie so viele Tage zuletzt begann auch dieser Tag damit, dass ich in einem Bett voller PADDs aufwachte - und Tom auf der Couch geschlafen hatte.
Wir frühstückten schnell und machten uns dann auf den Weg zur Brücke - ich hatte eigentlich vor nach meine letzten Berichte zu beenden, aber Tom rief mich direkt auf die Brücke.

Offenbar näherte sich uns ein Schiff - ein Föderationsschiff. Oder eher ein Teil eines Föderationsschiffes.
Nachdem wir den Empfang aufklaren konnten - und Tom davon abhalten konnten direkt das Feuer auf ein Föderationsschiff zu eröffnen - erfuhren wir, dass das Schiff U.S.S. Sarektjakka hieß.
Laut Föderationsdatenbank war das Schiff vor etwa 15 Jahren und noch vor dem Dominion-Krieg im Gamma-Quadranten verschwunden und vor vielen Jahren für verloren erklärt worden.
Das Schiff war schwer beschädigt, die Crew hatte sich auf einem Planeten niedergelassen und alle Hoffnung verloren...ehe die Nachricht eines weiteren Föderationsschiffes die Runde machte und die Untertassensektion wieder gestartet wurde.
Wir informierten die jubelnden Offiziere - ein Lieutenant Ole Haraldson hatte offenbar das Kommando übernommen - dass wir dabei waren eine Kolonie auf Modas III aufzubauen und die Crew der Sarektjakka dort mehr als Willkommen wäre. Insgesamt gab es 865 Überlebende.
Es schien alles geklärt….als plötzlich alle Antriebe des Schiffes versagten. Für einen Traktorstrahl war die strukturelle Integrität zu geschwächt und das Schiff begann bereits seinen Sinkflug Richtung Atmosphäre.
Mit allen zur Verfügung stehenden Transportern begannen wir die Crew auf die San Diego und die Kolonie zu beamen.
Nach wenigen dramatischen Minuten waren die Transporte abgeschlossen...das Schiff war allerdings bedrohlich weit in die Atmosphäre gesunken und drohte direkt auf die Kolonie zu stürzen.
Wir luden die Datenbank des Schiffes und zerstörten die Untertassensektion dann mit zwei Torpedos.
Die verbleibenden Trümmerteile verglühten gefahrlos in der Atmosphäre.

Nachdem sich die erste Anspannung gelegt hatte empfingen wir einen weiteren Notruf...diesmal von den Trikrun-Kolonien. Offenbar hatte Adrian Chase uns - oder eher Lieutenant Lexa Griffin - vor seinem Tod noch eine böse Überraschung hinterlassen.
Eine der Trikrun-Kolonien war zerstört worden, die wenigen Überlebenden fühlten sich nicht mehr sicher und waren auf dem Weg nach Modas III.
Lieutenant Lexa Griffin erhielt eine persönliche Nachricht von Adrian Chase, konnte kaum ihren Bericht abgeben und verschwand dann von der Brücke.
Die Krankenstation sollte sich auf Verletzte vorbereiten und die Kolonie auf weitere Einwohner.

Captain Harison schlug dann vor, Crewman Nina Noel als Counselor einzusetzen - gerade in der jetzigen Situation könnten wir einen Counselor dringend brauchen.
Gemeinsam mit Tom lud ich den Crewman also zu einem kurzen Gespräch in den Konferenzraum ein.
Auch wenn sie ihre Prüfung nie ablegen konnte hatte Crewman Noel mit Abstand die beste psychologische Ausbildung an Bord und somit beschlossen wir, ihr eine Chance zu geben.
Tom würde ihren Fortschritt überwachen und nach zwei Wochen würden wir gemeinsam ein Fazit ziehen.
Der Crewman sollte sich auf der Krankenstation melden und mit Lieutenant Lexa Griffin beginnen.
Commander Young hatte in der Zwischenzeit seine Arbeit an einem neuen MHN begonnen. Der erste Prototyp war....klein. Er steht definitiv noch am Anfang seiner Arbeit.

Inzwischen war Lieutenant Haraldson auf die San Diego gebeamt. Wir sprachen über seine Rettung und die Zukunft. Offenbar war sein Schiff von den Jem’Hadar vor 15 Jahren angegriffen und schwer beschädigt worden, alle Führungsoffiziere wurden getötet und die Brücke zerstört.
Ich war beeindruckt davon, dass eine Handvoll Lieutenants und Fähnrich 15 Jahre ein Schiff der Galaxy-Klasse kommandieren und halbwegs intakt halten konnten.
Ich infomierte, dass inzwischen Frieden mit dem Dominion herrschte...aber wir jeden Kontakt zum Alpha-Quadranten verloren hatten.
Er versprach mit seinem “Rat” über unsere Kolonie zu sprechen und machte sich dann wieder auf den Weg.
Die ersten Trikrun Frachter trafen kurz darauf ein und es herrschte Ruhe...aber natürlich nicht lange.
Kurz darauf meldete der Computer Waffenfeuer auf Deck 15.
Offenbar hatte ein Team von Sicherheitsoffizieren und MACOS beschlossen, dass Lt. Hawkins eine Verräterin sei und griffen sie an.
Lieutenant Hawkins konnte mehrere Angreifer abwehren und auf die Krankenstation schicken, ehe sie weggebeamt wurde….offenbar von Captain Georgiou.
Unser Plan verlief also nach Plan...aber ich durfte mir nichts anmerken lassen.
Während alle Offiziere auf der Brücke fieberhaft nach Scout Hawkins und dem Ursprung der Transportersignatur suchten bat ich Crewman Noel in meinen Raum - sie hatte vorher um ein Gespräch unter vier Augen gebeten.

Wie erwartet ging es um das Ergebnis ihres Gespräches mit Lieutenant Lexa Griffin.
Offenbar klammerte sich Lieutenant Lexa Griffin sehr extrem an Lieutenant Clarke Griffin und blockte Kontakt zu allen anderen ab.
Ich konnte das nach meinem Verlust von Tom vor wenigen Monaten nachvollziehen...es war nie leicht Personen zu verlieren und dann tot-geglaubte wieder vor sich zu haben.
Jedes einzelne Sekunde war ein Wunder und es war schwer loszulassen….aber der Counselor war überzeugt dass es mehr als das war.
Ich sagte ihr sie hätte damit ihre erste “Herausforderung” und sollte mich erst wieder informieren wenn das Problem gelöst oder bedrohlich wurde...wohl jeder hat schon einmal die Brücke verlassen.

Nachdem wir unser Gespräch beendet hatten gab es Neuigkeiten auf der Brücke. Wir empfingen eine Nachricht...welche direkt automatisch abgespielt wurde.
Adrian Chase - der Adrian Chase - tauche auf dem Bildschirm auf und verkündete er sei noch nicht fertig. Sowohl Lieutenant Lexa Griffin als auch Captain Marc Harison reagierten wütend, ehe die Nachricht beendet wurde.
Es gelang Lieutenant Griffin die Nachricht mittels einer verschlüsselten Sternenflottensequenz - danke Scout - zurückzuverfolgen und wir setzten Kurs auf den Ursprung der Nachrichten.
Unter rotem Alarm erreichten wir das System...als plötzlich der Flyer mit einem Außenteam startete und Captain Harison auf der Brücke nicht mehr zu finden war.
Es war zu spät etwas dagegen zu tun, uns lief die Zeit davon...also ließ ich ihn gewähren, in der Hoffnung er würde die Mission an erste Stelle und seine Gefühle zurückstellen.

Der Flyer erreichte wenig später den Runabout und dockte an. Wir kriegten wenig von dem, was an Bord passierte, mit...ehe plötzlich die Selbstzerstörung aktiv wurde.
Der Großteil des Teams eilte zurück zum Flyer...Captain Harison war allerdings besessen davon möglichste viele Daten zu bergen.
Letztlich konnten wir ihn davon überzeugen dass er tot auch mit den besten Daten nichts anfangen kann und der Flyer startete im letzten Moment….und wurde von der Schockwelle erfasst.
Beschädigt dockte der Flyer wieder an und alle Offiziere kamen wohlbehalten zurück an Bord.
Außerdem hatten sie eine Gefangene mitgebracht: Captain und Imperator Philippa Georgiou.
Adrian Chase war nie an Bord gewesen und hatte erneut Holo-Technologie genutzt um mit Georgiou und Scout zu kommunizieren.
In einem kurzen Gespräch in meinem Raum bat ich Captain Harison und Lieutenant Hawkins mir von der Situation zu berichten...ehe ich Captain Harison ermahnte nicht noch einmal ohne meinen Befehl oder zumindest meine Erlaubnis zu einer Selbstmordmission zu starten.
Ich lobte Scout für ihren Einsatz als Doppel-Doppelagentin und ließ dann beide wegtreten um mit dem Verhör von Captain Georgiou zu beginnen.
Kurz darauf meldete Commander Tucker, dass unser freundlicher Bot den Großteil der Tempest-Systeme entschlüsselt hatte und wir nun Zugriff auf Waffen und Schilde hatten.

Nachdem ich längere Zeit nichts vom Verhör gehört hatte beschloss ich selber nach dem Rechten zu sehen...und wie sich herausstellte genau zum richtigen Zeitpunkt.
Ich betrat den Bereich gerade rechtzeitig um zu sehen wie Captain Georgiou bewusstlos in ihrer Zelle lag und Captain Harison die Zelle verließ - ein kurzer Scan zeigte, dass er ihr Nanosonden injiziert hatte, offenbar um an ihr Wissen zu gelangen.
Ich rief die Sicherheit und suspendierte Captain Harison bis auf Weiteres vom Dienst.
Im Anschluss beauftragte ich Scout damit Captain Georgiou zu überzeugen, dass wir auf ihrer Seite waren...Captain Harison hatte jede Chance auf eine Kooperation wahrscheinlich zerstört, aber...wenn jemand sie noch erreichen konnte dann Scout.

Und tatsächlich..es schien als hätte sie Erfolg gehabt. Ich wurde wieder in die Arrestzelle gerufen und dort bereits von Captain Georgiou..empfangen.
Offenbar hatte Scout das Kraftfeld gesenkt, um ihr Vertrauen zu kriegen.
Es brauchte eine längere Diskussion mit Scout, aber letztlich sah ich ein, dass wir Georgiou eine Chance geben konnten. Sollten.
Wir erreichten also schließlich eine Übereinkunft nach der Captain Georgiou sich auf der San Diego frei bewegen durfte, allerdings keinen unbeaufsichtigen Zugriff auf Kommandosysteme erhielt.
Im Gegenzug gab sie uns alle Daten über Chase und die Tempest - auch die, die sie extern gesichert hatte.

Ich “befahl” Captain Georgiou dann sich auf der Krankenstation zu melden um die Nanosonden entfernen zu lassen. Leider hatte Doktor Karn die schlaue Idee Captain Harison als “Experten” auf die Krankenstation zu rufen.
Scout traf gerade noch rechtzeitig ein….um zu sehen wie Marc Harison meinen Befehl Georgiou als Gast hinzunehmen und in Ruhe zu lassen akzeptierte.
Captain Georgiou erhielt ihr eigenes Quartier.

Nach unserer erneuten Ankunft im Orbit von Modas III gab ich allen Offizieren zwei Stunden dienstfrei um sich von all dem Chaos zuletzt etwas zu erholen.
Lieutenant Haraldson hatte mich inzwischen informierte, dass er weitreichende Pläne für die neue Kolonie entworfen hatte und gerne eine leitende Rolle dort einnehmen würde.
Ich stimmte dem zu und er beamte wenig später wieder runter.

In der Folge gab es mehrere private Gespräche in der Messhall, ehe es wieder an meiner Tür klingelte...und Marc Harison vor dem Raum stand.
Er wollte ich für sein Verhalten während der Außenmission und mit Philippa Georgiou entschuldigen.
Und während ich sein Verhalten bei der Außenmission verstehen konnte und wohl selber so gehandelt hätte...eine Gefangene gegen ihren Willen mit Nanosonden zu infizieren war inakzeptabel.
Vor allem wenn diese Gefangene einem Crewmitglied der San Diego traute...mit Scout hätte dieses Verhör nur wenige Minuten gedauert.
Nachdem ich ihm von Scout Hawkins’ kompletter Mission erzählte - einen Teil hatte er schon erahnt - sah er seinen Fehler ein.
Ich akzeptierte das letztlich und rief Tom in den Raum um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Ich konnte sein Verhalten nicht ohne Sanktionen durchgehen lassen, gleichzeitig brauchten wir eine funktionierende Kommando-Struktur..
Das hieß auch, wir konnten auf Dauer nicht zwei Captains und einen ersten Offizier an Bord haben.
Wir diskutierten lange welche Möglichkeiten es gab...Tempest, Modas III, Kommandostruktur erweitern...aber letztlich fanden wir keine Lösung.
Erst als Tom von sich aus anbot die Ausbildung und Leiter der Piloten- und Hangarabteilung auf Modas III zu übernehmen lichtete sich das Chaos langsam.

Ich wollte Tom nicht verlieren...nicht dass er das Schiff verlässt. Aber die Wahrheit ist, dass Modas III für ihn eine neue Herausforderung sein wird. Eine neue Erfahrung.
Und die Piloten dort unten brauchten den besten Ausbilder, den sie kriegen konnten.
Captain Harison degradierte sich freiwillig zum Commander und dient nun als erster Offizier.
Als uns allen klar wurde was das bedeuten würde...der Moment emotional wurde...kam der Bot in den Raum und bereitete neuen Kaffee zu.

Und dennoch war es ein historischer Tag: Captain Marc Harison und Commander Tom Paris lagen sich weinend in den Armen. Ich versuchte mich zusammenzureissen und ließ Tom zunächst seine Sachen packen, ehe ich mich im Transporterraum von ihm - für den Moment - verabschiedete.
Der Bot versuchte sich ebenfalls zu verabschieden….und zeigte stattdessen seine Mittelantenne.
Ich sprach kurz mit ihm und machte mich dann auf den Weg in meinen Raum wo mein Ale auf mich wartete.
Es wird ungewohnt sein ein Quartier für mich alleine zu haben...das wollte ich heute nicht.
Und meine Couch im Bereitschaftsraum tut es auch.
Unsere Personalsituation konnten wir also klären. Wir konnten über 1000 Personen retten und für unsere Kolonie gewinnen...mit Lieutenant Heraldson und seinen Leuten sowie den Trikrun auch erfahrene Farmer und Biologen.
Und wir konnten Philippa Georgiou finden, fangen und auf unsere Seite bringen.
Ich habe das Gefühl die nächsten Tage werden nicht so positiv enden…

=/\= Log Ende.

"No one tells you the hardest part of battle is figuring out who the enemy really is"